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Archiv

In unserem Archiv finden Sie alle Sonderausstellungen, die seit dem Jahr 2000 im Trierer Stadtmuseum Simeonstift gelaufen sind. Über die Jahreszahlen in den Linkleisten erhalten Sie Jahresüberblicke und weitere Informationen. Viel Freude beim Stöbern!

2022

Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2022:
Clas Steinmann – An diesem Punkt. Zeichnungen, Objekte und andere Bilder

13. März bis 24. April 2022

Bereits seit 1961 vergibt die Stadt Trier den Ramboux-Kunstpreis. Er ist benannt nach dem bedeutenden Trierer Maler Johann Anton Ramboux (1790–1866), der für seine Stadtansichten und Porträts als erster Ehrenbürger Triers ausgezeichnet wurde. Der nach ihm benannte Preis zielt vornehmlich auf die Aus- und Weiterbildung junger Künstlerinnen und Künstler ab. Zu besonderen Anlässen wird er jedoch auch zur Würdigung eines Lebenswerks verliehen – so wie im Jahre 2022 an Clas Steinmann. Eine Sonderausstellung im Stadtmuseum Simeonstift gab vom 13. März bis 24. April 2022 einen Einblick in das überaus produktive Schaffen des Preisträgers.

Faszination Jugendstil. Dekorative Keramik der Servais-Werke Ehrang

27. März bis 13. November 2022

Mit einer Vase fing alles an: Vor zehn Jahren entdeckte das Stadtmuseum bei einer Auktion zwei Jugendstil-Vasen mit dem Stempel einer regionalen Manufaktur und stieß auf die fast vergessene Geschichte der Keramikwerke Servais aus Trier-Ehrang. Mittlerweile verfügt das Museum nicht nur über eine beachtliche Sammlung dekorativer Objekte aus jener Produktionszeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Jedes Stück erweiterte auch das Wissen um die Firmenhistorie und die Künstler, die dort arbeiteten und ihre Faszination für den Jugendstil nach Trier brachten.

Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst

25. Juni 2022 bis 27. November 2022

Die Ausstellung beleuchtete das Fortleben des Römischen Reiches in der Kunst- und Kulturgeschichte, wo es bis heute als Maßstab für Zivilisation, Kultur und Macht gilt. Die künstlerische Rezeption dieses Themas lässt sich über Jahrhunderte hinweg nachverfolgen und stellt einen Spiegel der jeweiligen Geschichts- und Weltbilder dar: Von der Mythisierung des Untergangs durch die spätantiken Kirchenväter leitete der Rundgang zum 19. sowie 20. Jahrhundert, in dessen Vorstellung der Untergang Roms Unabhängigkeit und Freiheit für ehemals Beherrschte bedeutete. In diesem Spannungsfeld zeigte die Ausstellung eindrucksvoll, wie das Römische Reich und sein Untergang mal als „schlimmstes Unglück“, bald als „glänzender Triumph der Freiheit“ immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurden.

Märchenhafte Weihnachtszeit

19. November 2022 bis 8. Januar 2023

Wenn es draußen kälter und dunkler wird, gibt es nichts Schöneres als sich ein gemütliches Plätzchen zum Lesen und Geschichten-Hören zu suchen. Das verbinden viele mit dem Advent und der Weihnachtszeit. In der kleinen Kabinettausstellung „Märchenhafte Weihnachtszeit“ im Stadtmuseum gab es viele Geschichten zu entdecken.

2021

Orte jüdischen Lebens in Trier. Eine Spurensuche in Interviews

21. März bis 14. November 2021

Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ beleuchtete das Stadtmuseum Simeonstift in einer medialen Ausstellung die Geschichte der Jüdinnen und Juden in Trier. Über 30 Interviews mit Expertinnen und Experten luden dazu ein, vermeintlich bekannte Orte in Trier und der Region neu zu entdecken. Neben den Erinnerungsorten des Holocaust warfen die Berichte auch Schlaglichter auf die Jahrhunderte des fruchtbaren Zusammenlebens von Juden und Nichtjuden.

Trierer Porzellan. Vom Luxus-Souvenir zum Sammler-Objekt

28. März bis 19. September 2021

Trierer Porzellan gehört seit Generationen zum festen Inventar zahlreicher Trierer Haushalte und ist mittlerweile auch überregional zu einem besonders begehrten Sammelobjekt geworden. Auf Auktionen werden Höchstpreise geboten, die den Preisen für Produkte anderer bekannter Manufakturen wie etwa Meißen in nichts nachstehen.

Die Schenkung Hermes als Geburtsstunde des Museums

26. September 2021 bis 20. März 2022

Mit dieser Ausstellung würdigte das Museum einen seiner bedeutendsten Mäzene: Der Trierer Richter und Gerichtspräsident Johann Peter Job Hermes übereignete 1830/31 seiner Heimatstadt eine umfangreiche Sammlung von Gemälden, Glaserzeugnissen, Alabasterreliefs und kunstgewerblichen Objekten. Mit dieser Schenkung legte er den Grundstock für die Sammlung des heutigen Stadtmuseums Simeonstift.

Eine Gemäldegalerie für Trier

10. Oktober 2021 bis 24. April 2022

Mit der Gemäldegalerie präsentierte das Stadtmuseum Simeonstift Trier ausgewählte Glanzstücke seiner Sammlung: Mit einem Schwerpunkt auf dem 18. und 19. Jahrhundert zeigte die Ausstellung einen Querschnitt der Sammlungsgeschichte, die eng mit den Geschicken der Stadt und ihren prägenden Persönlichkeiten verwoben ist. Die Sonderschau war vom 10. Oktober 2021 bis 24. April 2022 im Neubau des Museums zu sehen.

O Tannenbaum. Eine weihnachtliche Familienausstellung

5. Dezember 2021 bis 23. Januar 2022

Eine Gurke am Weihnachtsbaum, Würstchen mit Kartoffelsalat oder ein Lama im Krippchen – so unterschiedlich sind die Bräuche, mit denen Christen auf der ganzen Welt Weihnachten feiern. Über Jahrhunderte hat sich das heutige Weihnachtsfest aus vielen verschiedenen Traditionen entwickelt. Mit der ersten eigens für Kinder und Familien konzipierten Ausstellung „O Tannenbaum“ lud das Stadtmuseum Simeonstift vom 5. Dezember bis 23. Januar zu einem generationenübergreifenden Streifzug durch die Kulturgeschichte der Weihnachtstraditionen ein.

2020

„Mit schönheitsfrohen Augen…“ Anton Schneider-Postrum und Trier

9. Februar bis 30. August 2020

Obwohl er aus Böhmen stammte und erst 1906 nach Trier kam, wird Anton Schneider-Postrum (1869–1943) gerne als „Trierer Maler“ vereinnahmt. Bekannt wurde er vor allem wegen seiner Stadtansichten: Architektur- und Landschaftsdarstellungen, die mit kräftigen Farben und präzisem Blick das historische Trier wieder lebendig werden lassen.

Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum

29. März 2020 bis 14. Februar 2021

Die Ausstellung »Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum« präsentierte – thematisch gegliedert in sechs Abteilungen – mit rund 150 Werken eine Auswahl der Neuzugänge der letzten sieben Jahre. Porträts, Landschaften, Stadtansichten und Kunsthandwerk vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, stadtgeschichtlich bedeutsame Objekte, historische Textilien, Ankäufe von Kollektionen der Fachrichtung Modedesign der Hochschule sowie zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstlern der Region haben Eingang in die Sammlung gefunden.

Chagall, Spitzweg und Liebermann: Highlights aus der Sammlung Schunck

6. September 2020 bis 21. März 2021

Die Sammlung folgte den Interessen des Kunstliebhabers Martin Schunck und ist entsprechend breit gestreut: Von niederländischer Genremalerei bis zur Klassischen Moderne, von spätgotischen Skulpturen bis zu ostasiatischen Elfenbeinschnitzereien. In einer Kabinettausstellung beleuchtete das Stadtmuseum Simeonstift ausgewählte Highlights aus der Sammlung Schunck.

Ein besonderer Ort. 50 Jahre Universität Trier in Schlaglichtern

18. Oktober 2020 bis 5. September 2021

Die heutige Universität Trier ist eine moderne Campus-Universität, geprägt von vielen verschiedenen Menschen sowie Veränderungen in der Hochschulstruktur und -architektur. 1969 hatte die Landesregierung die Gründung einer zweiten Universität in Rheinland-Pfalz (nach Mainz) beschlossen. Nur ein Jahr später, zum Wintersemester 1970/71, öffnete die zunächst als Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern gegründete Hochschule ihre Pforten, selbständig wurden die »Zwillinge« 1975. Trier war 1970, nach 172 Jahren ohne Universität, wieder eine Universitätsstadt. Ein Ereignis, das für die Entwicklung der Stadt als eines der wichtigsten nach 1945 angesehen wird. Zuvor beherbergte Trier bereits von 1473 bis 1798 eine »Alma Mater«, deren Schließung unter französischer Besatzung und im Zuge der Neuorganisation des Unterrichts in Frankreich erfolgte.

2019

Trier – Eine Festungsstadt?

10. Februar bis 26. Mai 2019

Die Ausstellung im Stifterkabinett des Stadtmuseums Simeonstift zeichnete anhand von Plänen, Karten und Ansichten die bewegte nachmittelalterliche Befestigungsgeschichte Triers nach, das in den Kriegen des 17. und 18. Jahrhunderts wegen seiner Grenzlage und seiner strategischen Bedeutung häufig den Besitzer wechselte und dessen Bevölkerung nicht nur zahllose Truppeneinquartierungen über sich ergehen lassen musste, sondern auch mehrfach zum Bau von Befestigungswerken und zu ihrer Schleifung herangezogen wurde.

Staatspreis und Förderpreis für das Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz 2019

16. März bis 21. April 2019

Das Land Rheinland-Pfalz hatte zum 20. Mal gemeinsam mit den Handwerkskammern des Landes den Staatspreis ausgelobt. Die Förderpreise werden bereits seit 1960 und der Preis des Handwerks seit 1998 überreicht. In dem Wettbewerb werden alle drei Jahre zukunftsweisende Ideen und überdurchschnittliche Arbeiten prämiert. Für das Jahr 2019 waren 87 Bewerbungen aus den Bereichen Fotografie, Keramik, Stein, Holz, Metall, Textil, Leder, Schmuck, Gerät, Glas und Edelstein eingereicht worden. Die Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift präsentierte insgesamt 145 Exponate. Sie bot den Besuchern einen Überblick über das aktuelle Geschehen im gestaltenden Handwerk in Rheinland-Pfalz.

Um angemessene Kleidung wird gebeten

19. Mai bis 6. Oktober 2019

Over- oder underdressed – Mode verrät viel über ihre Träger. Sie ist Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und erzählt von den gesellschaftlichen Konventionen, denen sie unterliegt. Mit der Ausstellung „Um angemessene Kleidung wird gebeten“ ging das Stadtmuseum Simeonstift den Dresscodes auf den Grund, die das Leben bekleiden: vom Taufhemd über Sonntagsstaat, Hochzeitsmode und Ballkleid bis zum Trauerflor.

Adele Elsbach (1908–1944)

2. Juni bis 24. November 2019

Im Januar 2018 wurde das Stadtmuseum Simeonstift Trier bei einem süddeutschen Auktionshaus auf Werke der Trierer Künstlerin Adele Elsbach aufmerksam. Erste Recherchen ergaben, dass es sich bei ihr um eine 1908 geborene Jüdin handelt, die in der Stadt als „Kunstgewerblerin“ tätig war. Sie wurde von den nationalsozialistischen Machthabern 1944 in Auschwitz ermordet.

Zilönner, Sonndesaonzoch, Kraoren

18. Juli bis 15. August 2019

Zilönner, Sonndesaonzoch, Kraoren – wie die Trierer sich vor über 100 Jahren schick machten, zeigte die Präsentation des Stadtmuseums Simeonstift im Kiosk DIE BÜHNE in der Südallee. Historische Fotografien aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert stellten die wichtigsten Mode-Accessoires mit ihren trierischen Namen vor und gaben eine Vorstellung, wie sich Festgarderobe und Dresscodes gewandelt haben.

Die Welt steht Kopf. Eine Kulturgeschichte des Karnevals

10. November 2019 bis 26. Februar 2020

Die Ausstellung zeigte die Geschichte des Trierer Karnevals von seinen Ursprüngen bis heute, seine historischen Entwicklungen sowie aktuelle Tendenzen. Zahlreiche Objekte und Archivalien zum rheinischen Karneval, aber auch Gemälde und Grafiken, historische Textilien sowie Medien-und Mitmachstationen beleuchteten den Karneval aus verschiedenen Perspektiven.

Winterzeit im Stadtmuseum

1. Dezember 2019 bis 2. Februar 2020

Das Stadtmuseum Simeonstift versüßte die Vorweihnachtszeit mit der traditionellen Winterausstellung im Stifterkabinett: Kunstwerke mit Szenen der Weihnachtsgeschichte, aber auch von winterlichen Landschaften und vergnügten Szenen in den kalten Monaten luden zum Entdecken ein.

2018

Hans Proppe. Visionär, Gestalter und Lebensreformer

16. Januar bis 9. September 2018

Hans Proppe (1875–1951) war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der interessantesten Professoren und Künstler der Stadt Trier. Seit 1904 war er als „Architekt für Kunstgewerbe“ an der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule – der heutigen Hochschule Trier – tätig. Die Ausstellung im Stifterkabinett zeigte ausgewählte Stücke aus dem Nachlass, mit denen das Leben und Wirken des Trierer Avantgardisten lebendig wurde.

Karl Marx. Stationen eines Lebens

5. Mai bis 21. Oktober 2018

Er zählt zu den bedeutendsten Denkern des 19. Jahrhunderts: Karl Marx. Kaum eine Persönlichkeit aus dieser Zeit ist heute noch so bekannt, aber auch so umstritten und missverstanden. Am 5. Mai 2018 jährte sich der Geburtstag des großen Gelehrten und Revolutionärs zum 200. Mal. Aus diesem Anlass wurde vom 5. Mai bis 21. Oktober 2018 in dessen Geburtsstadt Trier die große Landesausstellung “Karl Marx 1818–1883. LEBEN. WERK. ZEIT.” präsentiert. Erstmals überhaupt widmete sich eine kulturhistorische Ausstellung Marx‘ Leben, seinen bedeutenden Werken und dem vielfältigen Wirken in seiner Zeit.

Winterzeit im Stadtmuseum

2. Dezember 2018 bis 3. Februar 2019

Das Stadtmuseum Simeonstift versüßte die Vorweihnachtszeit mit der traditionellen Winterausstellung im Stifterkabinett: Kunstwerke mit Szenen der Weihnachtsgeschichte, aber auch von winterlichen Landschaften und vergnügten Szenen in den kalten Monaten luden zum Entdecken ein.

Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2018

9. Dezember 2018 bis 17. Februar 2019

Alle vier Jahre verleiht die Stadt Trier den Ramboux-Preis im Bereich der Bildenden Kunst. Der Preis zielt vornehmlich auf die Aus- und Weiterbildung junger Künstlerinnen und Künstle, die in der Region Trier geboren sind oder hier leben und arbeiten, kann aber auch für ein Lebenswerk vergeben werden. Im Jahr 2018 stand wieder die Förderung junger Kunst im Vordergrund. Bis zum 14. September 2018 konnten Bewerber eine Mappe im Stadtmuseum Simeonstift abgeben, die anhand von Fotos oder Publikationen einen Eindruck ihres künstlerischen Schaffens vermittelte. Aus diesem Konvolut wählte eine Jury sieben jungen Kunstschaffende aus.

2017

Im Bilde bewahrt. Trierer Architekturzeichnungen von Johann Anton Ramboux

11. Februar bis 20. August 2017

Das Stadtmuseum Simeonstift Trier nahm den 150. Todestag von Johann Anton Ramboux, des bedeutendsten Trierer Künstlers und Namensgebers des städtischen Kunstpreises, zum Anlass, sich im Rahmen dieser Kabinettausstellung mit den für die geplanten vier weiteren Hefte der „Malerischen Ansichten“ vorgesehenen, aber niemals als Lithografie erschienenen Darstellungen der nachantiken Baudenkmäler zu beschäftigen. Wie die Veduten zu den römischen Antiken sind diese Ansichten Ausdruck des großen historisch-antiquarischen Interesses des Künstlers und seines Wunsches, die historischen Monumente seiner Heimatstadt in einer ihrer Bedeutung angemessenen, ästhetisch reizvollen Form darzustellen und einem kunst- und geschichtsinteressierten Publikum zu vermitteln. Daneben scheinen auch denkmalpflegerische Überlegungen eine Rolle gespielt zu haben. Mit Hilfe der Veduten hoffte Ramboux wohl, zu einer erhöhten Wertschätzung der aus unterschiedlichen Epochen stammenden, kunsthistorisch und archäologisch bedeutsamen Bauwerke beizutragen und auf diesem Wege auch zu ihrem Erhalt.

Peter Krisam – Maler zwischen den Zeiten

2. April bis 22. Oktober 2017

Peter Krisam war geprägt von zwei Weltkriegen und ein Maler zwischen den Zeiten. 1901 in Klüsserath geboren blieb er der Stadt Trier und der dortigen Werkkunstschule immer verbunden. Dank der umfangreichen Schenkungen der Familie Krisam konnten die Stationen seines Lebens von der Ausbildung bis zu seinem Spätwerk in der Ausstellung „Peter Krisam. Maler zwischen den Zeiten“ anhand zahlreicher Werke nachgezeichnet werden. Seine immer gegenständlichen Arbeiten sind geprägt durch die klassische Moderne. Den Schritt zur endgültigen Abstraktion vollzog er nie. Seine Form- und Zeichensprache entwickelte er durch seine Ausbildung an der Werkkunstschule Trier von 1918 bis 1921, danach an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in München. Etliche Studienaufenthalte in den 30er-Jahren führten ihn nach Luxemburg und Paris. In der Kunstmetropole Paris spürte er seinem großen Vorbild Paul Cézanne und anderen wichtigen Künstlern der Moderne nach.

Shibori. Mode aus japanischen Stoffen

2. April bis 22. Oktober 2017

Das Handwerk des Shibori-Färbens hat in Japan eine lange Geschichte. Bereits im 3. Jahrhundert wurden Kleider aus den aufwendig gemusterten Stoffen gefertigt. Studenten und Studentinnen der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Trier hatten die traditionelle Textilkunst im Rahmen eines interkulturellen Projekts aufgegriffen und modern interpretiert. Ihre Kollektionen waren erstmals in einer Ausstellung im Stadtmuseum zu sehen.

Hans Proppe. Visionär, Gestalter und Lebensreformer

29. August bis 26. November 2017

Hans Proppe (1875–1951) war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der interessantesten Professoren und Künstler der Stadt Trier. Seit 1904 war er als „Architekt für Kunstgewerbe“ an der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule – der heutigen Hochschule Trier – tätig. Die Ausstellung im Stifterkabinett zeigte ausgewählte Stücke aus dem Nachlass, mit denen das Leben und Wirken des Trierer Avantgardisten lebendig wurde.

Trierer Plätze. Gestern – heute – morgen

19. November 2017 bis 18. März 2018

Die Ausstellung „Trierer Plätze. Gestern – heute – morgen“ nahm die 16 Plätze der Trierer Innenstadt in den Blick. Ausgehend von der Sammlung erzählte das Stadtmuseum Simeonstift in anschaulicher Weise die wechselhafte Geschichte dieser Orte, in der sich die Stadtentwicklung von der Römerzeit bis in die Gegenwart spiegelt. Mit zahlreichen Gemälden, Fotografien, Plänen und interaktiven Elementen vermittelte die Ausstellung nicht nur die Historie der Trierer Plätze, sondern schärfte auch den Blick für aktuelle und zukünftige Fragestellungen und lud die Besucherinnen und Besucher ein, eigene Ideen zur Gestaltung „ihrer“ Plätze einzubringen.

Winterzeit im Stadtmuseum

28. November 2017 bis 14. Januar 2018

Das Stadtmuseum Simeonstift versüßte die Vorweihnachtszeit mit der traditionellen Winterausstellung im Stifterkabinett: Kunstwerke mit Szenen der Weihnachtsgeschichte, aber auch von winterlichen Landschaften und vergnügten Szenen in den kalten Monaten luden zum Entdecken ein.

2016

Die bessere Hälfte: Frauenbilder und Künstlerinnen aus der Sammlung

7. Februar bis 10. April 2016

Heilige und Hure, Mutter und Geliebte – Frauen haben über Jahrhunderte vielfältige Spuren in der Kunstgeschichte hinterlassen. Auch die Sammlung des Stadtmuseums Simeonstift Trier besitzt zahlreiche Frauendarstellungen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Erstmals widmete sich eine Sonderausstellung im Stadtmuseum Simeonstift diesem Thema. Die „bessere Hälfte“ hat dabei eine wechselvolle Entwicklung hinter sich: Schon frühe Hochkulturen setzten sich mit den Unterschieden zwischen den Geschlechtern auseinander, mit den Mysterium der Geburt und dem Körper der Frau. Das Mittelalter stellte Frauen ausschließlich in Gestalt der Heiligen dar – so ist Maria bis heute die mit Abstand am weitesten verbreitete Frauendarstellung in der christlichen Kunst.

Ansichtssache Trier. Druckgrafiken aus vier Jahrhunderten

21. Februar bis 4. September 2016

2011 übertrugen zwei Trierer Bürger dem Stadtmuseum Simeonstift ihre über viele Jahre gewachsene Sammlung historischer Druckgrafiken mit regionalen Motiven. Die Blätter zeigen neben anderen Motiven Einzel- und Gesamtansichten der Stadt Trier aus der Zeit zwischen 1550 und 1850, darunter Klassiker wie die Stadtporträts von Sebastian Münster, Matthaeus Merian oder Franz Hohenberg.

Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann

14. Mai bis 16. Oktober 2016

Kaum ein römischer Kaiser weckt so viel Interesse wie Nero (reg. 54 –68 n. Chr.). Erstmalig in Mitteleuropa widmete sich eine große Ausstellung an drei Standorten mit vielen hochkarätigen Exponaten aus dem In- und Ausland seinem Leben und den Folgen seiner Herrschaft, aber auch seinem heutigen Bild. Der Kaiser wird heute vor allem mit Verschwendungssucht, Größenwahn und Grausamkeit verbunden. Aktuelle Forschungen zeigen Nero jedoch in einem anderen Licht.

Gleich drei Museen widmeten sich in Trier, der größten Römerstadt nördlich der Alpen, 2016 dem umstrittenen Kaiser. Das Rheinische Landesmuseum Trier zeigte „Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann“, das Museum am Dom Trier „Nero und die Christen“ und das Stadtmuseum Simeonstift „Lust und Verbrechen. Der Mythos Nero in der Kunst“.

Im Bilde bewahrt. Trierer Architekturzeichnungen von Johann Anton Ramboux

10. September bis 25. November 2016

Das Stadtmuseum Simeonstift Trier nahm den 150. Todestag von Johann Anton Ramboux, des bedeutendsten Trierer Künstlers und Namensgebers des städtischen Kunstpreises, zum Anlass, sich im Rahmen dieser Kabinettausstellung mit den für die geplanten vier weiteren Hefte der „Malerischen Ansichten“ vorgesehenen, aber niemals als Lithografie erschienenen Darstellungen der nachantiken Baudenkmäler zu beschäftigen. Wie die Veduten zu den römischen Antiken sind diese Ansichten Ausdruck des großen historisch-antiquarischen Interesses des Künstlers und seines Wunsches, die historischen Monumente seiner Heimatstadt in einer ihrer Bedeutung angemessenen, ästhetisch reizvollen Form darzustellen und einem kunst- und geschichtsinteressierten Publikum zu vermitteln. Daneben scheinen auch denkmalpflegerische Überlegungen eine Rolle gespielt zu haben. Mit Hilfe der Veduten hoffte Ramboux wohl, zu einer erhöhten Wertschätzung der aus unterschiedlichen Epochen stammenden, kunsthistorisch und archäologisch bedeutsamen Bauwerke beizutragen und auf diesem Wege auch zu ihrem Erhalt.

Winterzeit im Stadtmuseum

27. November 2016 bis zum 5. Februar 2017

Das Stadtmuseum Simeonstift versüßte die Vorweihnachtszeit mit der traditionellen Winterausstellung im Stifterkabinett: Kunstwerke mit Szenen der Weihnachtsgeschichte, aber auch von winterlichen Landschaften und vergnügten Szenen in den kalten Monaten luden zum Entdecken ein.

Neuer Schmuck aus Idar-Oberstein (nsaio6)

27. November 2016 bis zum 26. Februar 2017

Accessoire, Statement, Verführung, Provokation, Wertgegenstand, Kunstobjekt – die  Fachrichtung Edelstein und Schmuck aus Idar-Oberstein zeigte im Stadtmuseum Simeonstift Trier die unterschiedlichen Facetten von Schmuck. Von ersten Materialuntersuchungen über außergewöhnliche Kreationen bis hin zu Fotos, Videos und freikünstlerischen Objekten setzten sich Studierende, Absolventinnen und Absolventen mit dem Thema des Schmückens auseinander – klassisch, extravagant, experimentell, in unerwarteten Materialien und mit junger Ästhetik.

Lebkuchenstadt im Stadtmuseum

4. Dezember bis 18. Dezember 2016

Im Stadtmuseum Simeonstift entstand in der Adventszeit eine Mini-Lebkuchenstadt. Jeder, der gerne backt und kreative Bauideen sowie Spaß am Naschen hat, konnte mit einem eigenen Lebkuchenhaus zum Zuckerbäcker-Architekten werden. Hortgruppen und Kindergartengruppen waren herzlich eingeladen, in Gemeinschaftsarbeit ein kreatives Lebkuchenkunstwerk einzureichen. Auch Einzelpersonen und Architekten konnten sich beteiligen, es gab Preise zu gewinnen. Zu sehen waren Gebäude aus Kinderhand bis hin zum Modell eines renommierten Architekturbüros.

2015

“PHANTOM” – Projektionen des menschlichen Gesichts auf das Moselufer

9. Februar bis 8. März 2015

Die Projektion „Phantom“ wurde im Rahmen der Ausstellung „2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel“ durch das Stadtmuseum Simeonstift in Auftrag gegeben und erinnerte an die Reisenden auf dem Fluss, an das Vorbeiziehen auf dem Fluss. Ein großformatiges Gesicht war schemenhaft als Phantom aus der Ferne im bewaldeten Bereich unter der Mariensäule zu sehen und nahm zum Teil Blickkontakt mit den Passanten entlang der Uferwege und den Besatzungen der passierenden Schiffen auf. Es zeigte sich in dieser Arbeit der Künstler weit mehr fragil: das Gesicht des Menschen als ein Zustand des Übergangs. So brachte die Installation auch den Faktor Zeit ins Spiel.

Aufgemöbelt – Historische Möbel aus der Sammlung des Stadtmuseums Simeonstift

9. März bis 25. Oktober 2015

Gibt es ein Trierer Möbel? Dieser bislang umstrittenen Frage ging das Stadtmuseum Simeonstift in der Sonderausstellung „Aufgemöbelt“ vom 29. März bis 25. Oktober 2015 nach. Rund 70 historische Ausstellungsstücke erzählten die Stilgeschichte des Möbels von der Renaissance bis ins späte 19. Jahrhundert und unterstrichen die Kunstfertigkeit des Trierer Schreinerhandwerks.

Amor im Feuer. Die Pendulen der Schenkung Lambert Dahm

März 2015 bis September 2015

Im Jahr 2011 schenkte der Trierer Maler und Zeichner Lambert Dahm dem Stadtmuseum Simeonstift neben einem Konvolut von Gemälden seine Uhrensammlung, zum überwiegenden Teil feuervergoldete französische Pendeluhren des 19. Jahrhunderts mit aufwendigem Figurenschmuck. Eine Auswahl dieser kostbaren Uhren war ab Sommer 2015 für einige Monate im Stifterkabinett des Stadtmuseums ausgestellt.

Kioskkonzerte

29. August bis 3. Oktober 2015

Das Stadtmuseum Simeonstift und die Kulturkarawane richteten im Design- und Kulturkiosk in der Südallee ein musikalisches Miniatur-Wohnzimmer ein: Inspiriert von der aktuellen Sonderausstellung „Aufgemöbelt“ im Stadtmuseum Simeonstift verwandelte sich der frühere Verkaufskiosk jeweils an einem Samstag ab 20.00 Uhr in einen gemütlichen Wohnsalon. Erlebt werden konnte die Installation bei einer mehrteiligen Konzertreihe. An drei Abenden spielten MusikerInnen und Bands Kioskkonzerte im kleinsten Wohnzimmer der Stadt.

Keramik und Kunsthandwerk für den Weltmarkt

29. September 2015 bis 17. Februar 2016

In den vergangenen Jahren konnte das Stadtmuseum Simeonstift im Kunsthandel mehrere Vasen und figürliche Keramiken erwerben, die von den Servais-Werken in Trier-Ehrang hergestellt wurden. Diese Stücke stammen überwiegend aus dem frühen 20. Jahrhundert, als das Unternehmen mit aufwendig gestalteten Jugendstilfliesen weltweit große wirtschaftliche Erfolge erzielen konnte und etwa 750 Personen beschäftigte. Während die Fliesen heute begehrte Sammlerstücke sind, gerieten die Vasen und kleinplastischen Werke weitgehend in Vergessenheit.

Kunstpreis Robert Schuman / Prix d’Art Robert Schuman

22. November 2015 bis 17. Januar 2016

Nach Robert Schuman, dem „Vater Europas“, wurde der Preis 1991 benannt. Heute ist der Kunstpreis Robert Schuman die wichtigste Auszeichnung im Bereich der Bildenden Kunst in der europäischen Großregion. Alle zwei Jahre vergeben die Quattropole-Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier gemeinsam den mit 10.000 Euro dotierten Preis und richten im Wechsel die zugehörige Ausstellung aus. Im Jahr 2015 war die Schau der 16 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler im Stadtmuseum Simeonstift in Trier zu sehen. Bei der Eröffnung am 22. November wurde die Jury den diesjährige Preisträgerin bekannt geben: Gaby Peters.

2014

Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2014

9. Februar bis 6. April 2014

Der Ramboux-Preis der Stadt Trier ging im Jahr 2014 zu gleichen Teilen an zwei Künstlerinnen: Die Bildhauerin Laura Eckert und die Malerin Chikako Kato. Die Ankaufssumme von 6.000 Euro wurde anteilig auf die beiden Künstlerinnen aufgeteilt. Eine gemeinsam gestaltete Ausstellung mit Arbeiten der Preisträgerinnen war parallel zu den Wettbewerbsarbeiten bis 6. April im Stadtmuseum Simeonstift zu sehen.

2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel. Vom römischen Transportweg zum einenden Band Europas

18. Mai 2014 bis zum 1. März 2015

Im Trierer Stadtbild lassen sich bis heute zahlreiche Zeugnisse der Schifffahrtskultur finden: Die historischen Kräne am Moselufer, Straßennamen und städtebauliche Vermächtnisse erzählen von der großen Bedeutung der Mosel für die Entwicklung der „Stadt am Fluss“ und der Großregion. Die Ausstellung „2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel“ erzählte die Geschichte dieses Flusses, der heute Nationen über Ländergrenzen hinweg verbindet. Das Stadtmuseum Simeonstift nahm den 50. Jahrestag der Eröffnung der Mosel als Großschifffahrtsstraße im Jahr 1964 zum Anlass für diese große Sonderschau, die den Weg vom römischen Transportweg zum einenden Band Europas nachzeichnete. Über 300 Exponate aus zwei Jahrtausenden luden auf 600m² Ausstellungsfläche ein, dieses Kapitel wirtschaftlicher, politischer und kultureller Integration aus einer neuen Perspektive zu entdecken.

Winterzeit im Stadtmuseum

November 2014 bis April 2015

Das Thema „Winter“ hat Künstler aller Epochen inspiriert: Die in sich ruhende Natur, die klirrende Kälte der dunklen Nächte und natürlich der Zauber des Weihnachtsfestes sind die Bildthemen zahlreicher Gemälde in der Sammlung des Stadtmuseums Simeonstift. Im Stifterkabinett des Museums waren ab November 2014 Kunstwerke ausgestellt, die sonst nicht in der Dauerausstellung zu sehen sind. Zu besichtigen war die Auswahl bis März 2015.

Wellen-Installation in der Bühne

1. Dezember 2014 bis 25. Januar 2015

Sanfte Wellen und schaukelnde Schiffe: Eine Installation in der Bühne vermittelte Passanten ganz anschaulich die Elemente, die grundlegend für die Schifffahrt sind: Wasser und Wind. Drei Studierende der Hochschule Trier – Mario Eck, Esther Jasmin Heidari und Michelle Mißler – haben sich im Rahmen der Ausstellung „2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel“ mit der Schifffahrtstradition ihrer Stadt auseinandergesetzt, die bis heute zahlreiche Spuren im Stadtbild hinterlassen hat. Die Medien-Installation brachte diese Tradition auf atmosphärische Weise ins Bewusstsein der Passanten.

2013

Ikone Karl Marx. Kultbilder und Bilderkult

17. März bis 18. Oktober 2013

Anlässlich des 130. Todestags von Karl Marx (1818–1883) im März 2013 zeigte das Stadtmuseum Simeonstift Trier eine umfangreiche Sonderschau unter dem Titel “Ikone Karl Marx. Kultbilder und Bilderkult”. Die Ausstellung verstand sich als wichtige Etappe zum Jahr 2018, dem 200. Geburtstag des großen Trierers, der hier geboren wurde, aufwuchs und nicht zuletzt durch seine (Privat-)Lehrer entscheidend geprägt wurde.

Gesammelt und gesichtet

14. November 2013 bis 12. Januar 2014

Sammeln, Bewahren und Ausstellen – das sind die Aufgaben eines jeden Museums. Auch die Sammlung des Stadtmuseum wird durch Schenkungen und gezielte Ankäufe stetig erweitert und vervollständigt. Die Sonderausstellung „Gesammelt und gesichtet“ bot einen Einblick in diesen Bereich der Museumsarbeit, der vergleichsweise selten im Licht der Öffentlichkeit steht.

Die Gute Form – Wettbewerbsarbeiten der Schreinerinnung Rheinland-Pfalz

14. November 2013 bis 12. Januar 2014

Am 14. November 2013 war es wieder soweit: Im Stadtmuseum Simeonstift Trier wurden die besten rheinland-pfälzischen Gesellenstücke präsentiert und die Sieger des Landeswettbewerbs „Die Gute Form 2013“ geehrt. Der Wettbewerb „Die Gute Form“ im Tischler- und Schreinerhandwerk prämiert exzellent gestaltete Gesellenstücke. Ausgetragen wird er jährlich erst auf Innungs-, dann auf Landes- und schließlich auf Bundesebene. Eine Expertenjury wählt jeweils die überzeugendsten Stücke.

2012

Zierrat / Sieraad. Künstlerservice und Künstlerschmuck von Pablo Picasso bis Cindy Sherman

25. März bis 12. August 2012

Die Service- und Schmucksammlung des Stedelijk Museum ’s-Hertogenbosch beinhaltet Werke von über 60 internationalen Künstlerpersönlichkeiten, die diese Herausforderung nicht scheuten. Namhafte Maler und Formgestalter der klassischen Moderne bis Gegenwart – von Marc Chagall, Pablo Picasso, Man Ray, Sonia Delaunay, Roy Lichtenstein, Borek Sipek, Yves Klein bis Cindy Sherman – entwarfen Zierrat für den täglichen, aber nicht alltäglichen Gebrauch, der mit den Grenzen von Kunstwerk und Konsumgut spielt.

Positionen konkreter Kunst heute

15. September bis 28. Oktober 2012

Als international gültige Kunstsprache hat die konkrete Kunst bis heute nichts von ihrer Relevanz verloren. Die Ausstellung „Positionen konkreter Kunst heute“ zeichnete diesen Entwicklungsbogen nach und wagte eine Standortbestimmung für die Gegenwart. Über Generationen und Grenzen hinweg waren Werke von 15 Künstlern vertreten: von den Vorkriegsjahrgängen bis zum heutigen Nachwuchs, von den Niederlanden bis Ungarn. Diese Zusammenstellung lud dazu ein, die Unterschiede, aber vor allem die Gemeinsamkeiten in den Erscheinungsformen der konkreten Kunst zu entdecken.

Lustgarten. Fotoarbeiten von Rut Blees Luxemburg

19. September 2012 bis 17. Februar 2013

Die Ausstellung mit dem Titel „Lustgarten. Fotoarbeiten von Rut Blees Luxemburg“ im Stadtmuseum Simeonstift Trier zeigte 15 neu erworbene Fotografien der Künstlerin Rut Blees Luxemburg, die einen guten Überblick über ihr künstlerisches Schaffen boten.

WeinReich. Zeugnisse der Weinkultur im Stadtmuseum

11. November 2012 bis 17. Februar 2013

Mit der Sonderausstellung „WeinReich“ führte das Stadtmuseum erstmalig ausgewählte Zeugnisse der Weinkultur in einer thematischen Ausstellung zusammen. Ausgehend vom Dionysos-Kult in der griechischen Antike zeichneten acht Stationen den Weg des Weins in Kunst und Kultur bis in die Moderne nach. Dabei beleuchtete „Weinreich“ die gesamte Bandbreite der Weinkultur: Von Anbau und Ausschank bis hin zur religiösen Bedeutung des Rausches und seinen moralischen Implikationen. Die Ausstellung hob ihren Blick auch über den Weinbau in der Moselregion hinaus und erzählte mit Exponaten von China bis Ägypten vom Stellenwert des Rebensafts in anderen Kulturen. In ihrem Zusammenspiel luden die Exponate dazu ein, ein Kulturgut der Menschheitsgeschichte neu zu entdecken. „WeinReich“ zeigte die Unterschiede, aber auch die universalen Gemeinsamkeiten, die das berauschende Getränk in verschiedenen Epochen und Kulturkreisen hatte – und bis heute hat.

2011

Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft

10. April bis 31. Juli 2011

Armut, als Motiv in der Kunst und als gesellschaftliches Phänomen, stand im Mittelpunkt der außergewöhnlichen Sonderschau. Hochkarätige Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien gaben einen umfassenden Überblick über unterschiedliche Sichtweisen auf Armut und Arme in Europa. Die Hauptausstellung mit rund 160 Arbeiten war im Stadtmuseum Simeonstift zu sehen, das Gemälde, Skulpturen, Fotoarbeiten und Installationen aus mehr als 40 europäischen Museen sowie Werke aus eigenem Bestand zeigte.

Der Ramboux-Preis 2010. Ausstellung mit Werken der Preisträgerinnen Nicole Ahland und Judith Röder

28. August bis 25. September 2011

Die Abwesenheit des Menschen, Stillstand und die vergehende Zeit sind sowohl bei Ahland als auch bei Röder Thema. Beide beschäftigten sich mit Fragen der Vergänglichkeit, fanden dafür aber vollkommen andere Ausdrucksformen. Erstmals wurden diese beiden außergewöhnlichen künstlerische Positionen gemeinsam in einer Ausstellung gezeigt. Die Gegenüberstellung der jungen Künstlerinnen war eine überaus spannende Konfrontation und symbiotische Ergänzung zugleich.

Nahe den Alten Meistern. C.W.E. Dietrich (1712-1774)

9. Oktober 2011 bis 26. Februar 2012

Die Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift Trier zeigte Gemälde und Grafiken von C.W.E. Dietrich in Gegenüberstellung. Neben- und untereinander gehängt, erlaubten sie einen direkten Vergleich der beiden Kunstgattungen. Eingehend konnten Details betrachtet und kleine Änderungen studiert werden. Welche Motive variierte Dietrich leicht? Und was hatte diese Veränderung für Konsequenzen für die Bildwirkung? Fragen dieser Art wurden in der Ausstellung beantwortet, sie erschlossen sich durch bloßes Hinsehen.

2010

Max Lazarus. Trier – St. Louis – Denver. Ein jüdisches Künstlerschicksal

21. März bis 27. Juni 2010

Max Lazarus gehörte zu den bedeutendsten Trierer Künstlern der Vorkriegszeit und war darüber hinaus einer der gefragtesten Synagogenmaler im westlichen Teil Deutschlands. Seine Lebensgeschichte ist charakteristisch für die vieler jüdischer Menschen, es ist eine Geschichte von erzwungener Emigration aus der Heimat, vom Verlust geliebter Menschen, von der Zerstörung einer hoffnungsvollen Karriere und von einer zerrissenen Familie.

Raue Schönheit. Eifel und Ardennen im Blick der Künstler

18. Juli bis 24. Oktober 2010

Die raue Schönheit von Eifel und Ardennen fasziniert Künstler seit rund 200 Jahren. Das Stadtmuseum Simeonstift Trier widmete der geografisch zusammengehörenden Region erstmals eine umfassende Ausstellung mit rund 140 Exponaten. Der fulminante Überblick zeugte eindrucksvoll vom landschaftlichen Reichtum und urtümlichen Reiz der eigenen Heimat.

fototagetrier 2010: LEBEN elementar

13. November bis 12. Dezember 2010

Die „fototagetrier 2010“ fanden vom 13. November bis 12. Dezember 2010 erstmals an gleich vier verschiedenen Standorten in Trier statt. Unter dem Motto „Leben elementar“ wurden Arbeiten international renommierter Fotokünstler präsentiert, die sich mit zeitgenössischen gesellschaftlichen Problemen und grundlegenden Fragestellungen des Alltags auseinandersetzen. Die Schauplätze verteilten sich über das gesamte Stadtbild, neben dem Stadtmuseum Simeonstift beteiligten sich auch das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum, die Viehmarktthermen und der historische Frankenturm an dem für Trier einzigartigen Großprojekt.

Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2010

19. Dezember 2010 bis 27. Februar 2011

Der Vergaberhythmus für den Ramboux-Preis, den die Stadt Trier im Bereich der Bildenden Kunst verleiht, wurde im Jahr 2010 von ursprünglich zwei auf vier Jahre erhöht. Der Preis zielt vornehmlich auf die Aus- und Weiterbildung junger Künstlerinnen und Künstler aus der Region Trier, kann aber auch für ein Lebenswerk vergeben werden. Im Jahr 2010 stand wieder die Förderung junger Kunst im Vordergrund.

2009

Die Gute Form – Wettbewerbsarbeiten der Schreinerinnung Rheinland-Pfalz

30. August bis 13. September 2009

Zeitgenössisches Möbeldesign war Ende des Sommers 2009 im Stadtmuseum Simeonstift Trier zu sehen. Die Auswahl von elf exklusiven Einzelstücken zeugte eindrucksvoll von der hohen Qualität der regionalen Tischlerkunst. Handwerkliches Können, ein Gespür für aktuelle Trends und ein Blick für praktische Materialien waren dabei von Belang.

Barockmalerei an Maas und Mosel: Louis Counet und die Lütticher Malerschule

26. September 2009 bis 28. Februar 2010

Erstmals präsentierte das Stadtmuseum Simeonstift Trier in Zusammenarbeit mit Institutionen aus Luxemburg und Belgien einen Einblick in das künstlerische Schaffen des Barockmalers Louis Counet, der wie kaum ein anderer Künstler seiner Zeit die sakrale Kunst an Maas und Mosel prägte. Ausgewählte Gemälde seiner Vorbilder und Zeitgenossen aus der Lütticher Malerschule ergänzten die eindrucksvolle Schau.

2008

Eine Gemäldegalerie für Trier. Barocke Fülle – Aktuelle Vielfalt

6. April bis 14. September 2008

Den Besucher erwartete ein abwechslungsreicher und vergnüglicher Rundgang durch die beiden Stockwerke. Die Ausstellung schuf Freiraum auf Zeit in der Begegnung mit dem Phänomen Kunst und konnte vielleicht sogar so etwas wie Entdeckerglück hervorrufen.

Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2008: Dieter J. J. Sommer. Papierarbeiten

5. Oktober bis 16. November 2008

In seinem Werk hat Dieter Sommer (1938–2020) die stilistische Vielfalt zum Prinzip erhoben. Er selbst bezeichnete sich als “Serientäter”, denn seine suchende, rastlose Neugier äußerte sich meist in größeren Werkgruppen, in denen er eine Idee experimentell variiert. Technisch bedient er sich dabei der Ölmalerei, der Collage, der Druckgraphik und der Zeichnung mit verschiedenen Stiften, wechselt ganz zwanglos zwischen den unterschiedlichen Medien, wie zwischen gegenständlicher und ungegenständlicher Darstellung. Seine Motive waren oftmals der Antike entnommen, doch spürt man hier nichts vom Staub der Jahrhunderte, stattdessen lebensvolle Gegenwärtigkeit.

Rendezvous auf dem Laufsteg. 50 Jahre Trierer Mode – 50 Jahre Barbie

7. Dezember 2008 bis 2. August 2009

Glamour und Lifestyle waren am Sonntag, 7. Dezember 2008, ins Stadtmuseum Simeonstift Trier eingezogen. Das Museum direkt neben der Porta Nigra zeigte seitdem in einer Sonderausstellung Einblicke in die Mode der letzten fünf Jahrzehnte. Neben Modellen für Erwachsene waren auch rund 100 Barbies in zeitgenössischer Kleidung zu sehen.

2007

Konstantin der Große – Tradition und Mythos

2. Juni bis 4. November 2007

Im Rahmen der Landesausstellung „Konstantin der Große“ im Jahr 2007 in Trier präsentierte das Stadtmuseum Simeonstift die vielseitigen Facetten von „Tradition und Mythos“ dieses für die Förderung des Christentums so bedeutenden spätantiken Herrschers in Mittelalter und Neuzeit. Eindrucksvolle, hier erstmals zusammengeführte Exponate veranschaulichten die unterschiedlichen Vorstellungswelten von dieser Persönlichkeit in der griechisch-orthodoxen Welt wie im lateinischen Mittel- und Westeuropa. Ikonen, Miniaturen und Reliquien belegten seine bis nach Armenien, Äthiopien und Russland reichende Verehrung als Heiliger der Ostkirche, begründet in der Legende von der Auffindung des Kreuzes Christi sowie seiner Rolle als Verteidiger der Orthodoxie und Überwinder der Glaubensfeinde.

Kunstpreis Robert Schuman / Prix d’Art Robert Schuman

9. Dezember 2007 bis 20. Januar 2008

Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres Luxemburgs und Großregion gab es eine Besonderheit beim Kunstpreis Robert Schuman, der 2007 von Trier ausgerichtet wurde: Der rumänische Künstler GORZO, wurde eingeladen, Sibiu, die weitere Kulturhauptstadt Europas 2007, in der Trierer Ausstellung zu vertreten.

2005/2006

Das Stadtmuseum Simeonstift modernisiert sich

In den Jahren 2005 und 2006 war das Stadtmuseum Simeonstift aufgrund von Renovierungs- und Umbauarbeiten geschlossen. In dieser Zeit wurde die Dauerausstellung komplett überarbeitet und mit einem großen Museumsfest 2007 wieder eröffnet. Seitdem finden auch wieder regelmäßig Sonderausstellungen statt.

2004

Bilanz in Bildern. 100 Jahre Trierer Stadtmuseum – 100 Jahre Trierer Malerei

15. Februar bis 25. April 2004

Anlässlich des 100. Jubiläums des Stadtmuseums Simeonstift zeigte die Ausstellung ausgewählte Werke aus den letzten 100 Jahren Trierer Malerei.

Unter der Trikolore. Trier in Frankreich – Napoleon in Trier. 1794 – 1814

15. Februar bis 25. April 2004

Trier und seine Partner Saarbrücken, Metz und Luxemburg im grenzüberschreitenden Städtenetz „QuattroPole“ öffneten ein Fenster in ihre gemeinsame Geschichte: Vor 200 Jahren, im Oktober 1804, hatte Napoleon auf seiner „Krönungsreise“ die Städte Trier und Luxemburg besucht, die damals – ebenso wie Saarbrücken und Metz ohnehin – zum französischen Staatsgebiet gehörten.

2003

Winkelglück und Weltensehnsucht. Die Malerfreunde Heinrich Bürkel und Carl Spitzweg

9. Februar bis 27. April 2003

Leben und Werk der Maler Heinrich Bürkel (1802–1869) und Carl Spitzweg (1808–1885) weisen so viele Parallelen auf, dass ihre freundschaftliche Verbundenheit sofort einleuchtet. Beide gaben in noch jungen Jahren ihre „bürgerlichen“ Berufe auf, die sie auf Wunsch der Eltern zunächst erlernt hatten. Der aus Pirmasens stammende Gerichtsschreiber Bürkel ließ sich ab dem Jahre 1822 als Wahlmünchner auf das Wagnis ein, Maler zu werden. Elf Jahre später tauschte der Urmünchner Spitzweg seinen Apotheker- gegen den Malerkittel.

“… zur Formveredelung und Geschmackserziehung” – Die Werkkunstschule Trier

25. Mai bis 31. Oktober 2003

Zwischen dem 25. Mai und dem 31. Oktober zeigte das Städtische Museum Simeonstift Trier eine Ausstellung über die Werkkunstschule Trier, die Vorgängereinrichtung der heutigen Fachhochschule.

Helge Hommes – Le silence de la forêt. Ramboux-Preisträger 2002

14. Dezember 2003 bis 11. Januar 2004

Am 1.12.2002 wurde der Künstler Helge Hommes von einer neunköpfigen Jury ausgewählt und mit dem Ramboux-Preis der Stadt Trier 2002 ausgezeichnet. Neben einem 6-wöchigen Stipendium und einem Ankauf war mit diesem Preis auch eine Einzelausstellung im Städtischen Museum Simeonstift verbunden, die vom 14.12.2003 bis zum 11.01.2004 zu sehen war. Unter dem Titel “Le silence de la forêt” zeigte Helge Hommes großformatige Gemälde aus jüngster Zeit.

2002

Himmlischer Wein aus irdenen Krügen – Boccali divini

28. Juni bis 31. Oktober 2002

„Trinke wie deine Väter den Wein aus Stein“ – der Wortlaut dieser Aufforderung zum Gebrauch keramischer Weingefäße erscheint uns heute ebenso antiquiert wie die Benutzung dieser Krüge selbst. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass – außer vielleicht in weinerzeugenden Regionen – die häusliche Vorratshaltung mit Fasswein zugunsten des Flaschenweins aufgegeben wurde, was die früher allgemein verbreiteten Krüge und Kannen zu Sammlerstücken werden ließ.

Ramboux-Preis der Stadt Trier 2002

1. Dezember 2002 bis 27. Januar 2003

Der Ramboux-Preis wird von der Stadt Trier alle zwei Jahre im Bereich der Bildenden Kunst ausgeschrieben. Neben der Würdigung eines Lebenswerkes zielt der Preis vornehmlich auf die Aus- und Weiterbildung junger Künstlerinnen und Künstler. Er ist benannt nach dem Trierer Maler Johann Anton Ramboux (1790–1866), dem begabten Schüler des französischen Hofmalers Jacques-Louis David.

Am Wettbewerb teilgenommen haben: Birgit Alberts, Sebastian Böhm, Britta Deutsch, Markus Guthörl, Albert Hettinger, Helge Hommes, Michi Kesseler, Philippe Schulte und Marion Anna Simon. Die Jury entschied sich für Helge Hommes, der im Folgejahr mit einer Einzelausstellung gewürdigt wurde.

2001

Malerfreundschaften in bedrohlicher Zeit. Die 30er-Jahre in der Region

30. März bis 4. November 2001

Fünf Malern der Region im Dreieck zwischen Luxemburg, Saarbrücken und Trier widmete sich diese Ausstellung: dem Luxemburger Joseph Kutter (1894–1941), den Trierern Peter Krisam (1901–1985) und Paul Nicolaus (1904–1945) und den saarländischen Malern Mia Münster (1894–1970) und Edvard Frank (1909–1972). Dabei galt das Interesse dem bisher von der kunstgeschichtlichen Forschung eher gemiedenen Zeitabschnitt der 30er-Jahre. Wie lebten und arbeiteten die Künstler der Region in diesem zunehmend vom Faschismus geprägten Jahrzehnt zwischen Weltwirtschaftskrise und Ausbruch des Zweiten Weltkrieges?

Kultur des Biedermeier: Der Maler Louis Krevel

9. Dezember 2001 bis 2. Juni 2002

Anlässlich des 200. Geburtstags des Porträtmalers Louis Krevel (1801–1876) zeigte das Städtische Museum Simeonstift Trier eine Ausstellung mit hochrangigen Kunstwerken der Biedermeierzeit, die die Kunst- und Kulturgeschichte des frühen 19. Jahrhunderts im Rheinland näher beleuchtete.

2000

“Für Bürger und Fremde, die auf Eleganz halten…”

9. April 2000 bis 31. Oktober 2000

Die Ausstellung zeigte Porzellan der Trierer Porzellanmanufaktur, die von 1807 bis 1823 bestand. Die Erzeugnisse der Porzellanmanufaktur zu St. Martin bei Trier waren bisher weder in einer Monographie untersucht Worden, noch hat man sie in einer eigenen Ausstellung gewürdigt. Eine erste Untersuchung erschien 1909, weitere Artikel und kleinere Publikationen trugen einige neue Erkenntnisse bei, wenn sie sich nicht, wie häufig festzustellen, nur mit der Wiedergabe von bekannten Fakten begnügen. Eine Ausstellung im Städtischen Museum Simeonstift in Trier erlaubte durch eine Vielzahl von aus Museen und Privatbesitz zusammengetragenen Stücken einen umfassenden Überblick über die Produktion dieser für Trier einzigartigen Manufaktur.

Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2000: Werner Persy. Ölgemälde 1948–2000

24. November 2000 bis 28. Februar 2001

In der Ausstellung im Städtischen Museum Simeonstift Trier zeigte Werner Persy eine Auswahl seiner Ölgemälde aus den letzten 50 Jahren. Im Gegensatz zur spontan-flüssigen, unmittelbaren Technik des Aquarells ist bei den Ölgemälden eine subtilere Gestaltung der Farbe möglich, und er zeigt sich als brillanter Kolorist. Stilistisch bleibt er sich treu: die Darstellung bleibt gegenständlich, doch Farbe und Form der Gegenstände werden abstrahiert, um Gemütszustände und Stimmungen auszudrücken. Diese Prinzipien stammen aus dem frühen Expressionismus, den er 1945 bis 1951 an der Düsseldorfer Akademie von seinen Professoren Friedrich Schmurr und Otto Pankok gelernt hat.