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Archiv

In unserem Archiv finden Sie alle Sonderausstellungen, die seit dem Jahr 2000 im Trierer Stadtmuseum Simeonstift gelaufen sind. Über die Jahreszahlen in den Linkleisten erhalten Sie Jahresüberblicke und weitere Informationen. Viel Freude beim Stöbern!

2022

Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2022:
Clas Steinmann – An diesem Punkt. Zeichnungen, Objekte und andere Bilder

13. März bis 24. April 2022

Bereits seit 1961 vergibt die Stadt Trier den Ramboux-Kunstpreis. Er ist benannt nach dem bedeutenden Trierer Maler Johann Anton Ramboux (1790–1866), der für seine Stadtansichten und Porträts als erster Ehrenbürger Triers ausgezeichnet wurde. Der nach ihm benannte Preis zielt vornehmlich auf die Aus- und Weiterbildung junger Künstlerinnen und Künstler ab. Zu besonderen Anlässen wird er jedoch auch zur Würdigung eines Lebenswerks verliehen – so wie im Jahre 2022 an Clas Steinmann. Eine Sonderausstellung im Stadtmuseum Simeonstift gab vom 13. März bis 24. April 2022 einen Einblick in das überaus produktive Schaffen des Preisträgers.

2021

Trierer Porzellan. Vom Luxus-Souvenir zum Sammler-Objekt

28. März bis 19. September 2021

Trierer Porzellan gehört seit Generationen zum festen Inventar zahlreicher Trierer Haushalte und ist mittlerweile auch überregional zu einem besonders begehrten Sammelobjekt geworden. Auf Auktionen werden Höchstpreise geboten, die den Preisen für Produkte anderer bekannter Manufakturen wie etwa Meißen in nichts nachstehen.

Orte jüdischen Lebens in Trier. Eine Spurensuche in Interviews

21. März bis 14. November 2021

Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ beleuchtete das Stadtmuseum Simeonstift in einer medialen Ausstellung die Geschichte der Jüdinnen und Juden in Trier. Über 30 Interviews mit Expertinnen und Experten luden dazu ein, vermeintlich bekannte Orte in Trier und der Region neu zu entdecken. Neben den Erinnerungsorten des Holocaust warfen die Berichte auch Schlaglichter auf die Jahrhunderte des fruchtbaren Zusammenlebens von Juden und Nichtjuden.

Die Schenkung Hermes als Geburtsstunde des Museums

26. September 2021 bis 20. März 2022

Mit dieser Ausstellung würdigte das Museum einen seiner bedeutendsten Mäzene: Der Trierer Richter und Gerichtspräsident Johann Peter Job Hermes übereignete 1830/31 seiner Heimatstadt eine umfangreiche Sammlung von Gemälden, Glaserzeugnissen, Alabasterreliefs und kunstgewerblichen Objekten. Mit dieser Schenkung legte er den Grundstock für die Sammlung des heutigen Stadtmuseums Simeonstift.

Eine Gemäldegalerie für Trier

10. Oktober 2021 bis 24. April 2022

Mit der Gemäldegalerie präsentierte das Stadtmuseum Simeonstift Trier ausgewählte Glanzstücke seiner Sammlung: Mit einem Schwerpunkt auf dem 18. und 19. Jahrhundert zeigte die Ausstellung einen Querschnitt der Sammlungsgeschichte, die eng mit den Geschicken der Stadt und ihren prägenden Persönlichkeiten verwoben ist. Die Sonderschau war vom 10. Oktober 2021 bis 24. April 2022 im Neubau des Museums zu sehen.

O Tannenbaum. Eine weihnachtliche Familienausstellung

5. Dezember 2021 bis 23. Januar 2022

Eine Gurke am Weihnachtsbaum, Würstchen mit Kartoffelsalat oder ein Lama im Krippchen – so unterschiedlich sind die Bräuche, mit denen Christen auf der ganzen Welt Weihnachten feiern. Über Jahrhunderte hat sich das heutige Weihnachtsfest aus vielen verschiedenen Traditionen entwickelt. Mit der ersten eigens für Kinder und Familien konzipierten Ausstellung „O Tannenbaum“ lud das Stadtmuseum Simeonstift vom 5. Dezember bis 23. Januar zu einem generationenübergreifenden Streifzug durch die Kulturgeschichte der Weihnachtstraditionen ein.

2020

„Mit schönheitsfrohen Augen…“ Anton Schneider-Postrum und Trier

9. Februar bis 30. August 2020

Obwohl er aus Böhmen stammte und erst 1906 nach Trier kam, wird Anton Schneider-Postrum (1869–1943) gerne als „Trierer Maler“ vereinnahmt. Bekannt wurde er vor allem wegen seiner Stadtansichten: Architektur- und Landschaftsdarstellungen, die mit kräftigen Farben und präzisem Blick das historische Trier wieder lebendig werden lassen.

Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum

29. März 2020 bis 14. Februar 2021

Die Ausstellung »Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum« präsentierte – thematisch gegliedert in sechs Abteilungen – mit rund 150 Werken eine Auswahl der Neuzugänge der letzten sieben Jahre. Porträts, Landschaften, Stadtansichten und Kunsthandwerk vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, stadtgeschichtlich bedeutsame Objekte, historische Textilien, Ankäufe von Kollektionen der Fachrichtung Modedesign der Hochschule sowie zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstlern der Region haben Eingang in die Sammlung gefunden.

Chagall, Spitzweg und Liebermann: Highlights aus der Sammlung Schunck

6. September 2020 bis 21. März 2021

Die Sammlung folgte den Interessen des Kunstliebhabers Martin Schunck und ist entsprechend breit gestreut: Von niederländischer Genremalerei bis zur Klassischen Moderne, von spätgotischen Skulpturen bis zu ostasiatischen Elfenbeinschnitzereien. In einer Kabinettausstellung beleuchtete das Stadtmuseum Simeonstift ausgewählte Highlights aus der Sammlung Schunck.

Ein besonderer Ort. 50 Jahre Universität Trier in Schlaglichtern

18. Oktober 2020 bis 5. September 2021

Die heutige Universität Trier ist eine moderne Campus-Universität, geprägt von vielen verschiedenen Menschen sowie Veränderungen in der Hochschulstruktur und -architektur. 1969 hatte die Landesregierung die Gründung einer zweiten Universität in Rheinland-Pfalz (nach Mainz) beschlossen. Nur ein Jahr später, zum Wintersemester 1970/71, öffnete die zunächst als Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern gegründete Hochschule ihre Pforten, selbständig wurden die »Zwillinge« 1975. Trier war 1970, nach 172 Jahren ohne Universität, wieder eine Universitätsstadt. Ein Ereignis, das für die Entwicklung der Stadt als eines der wichtigsten nach 1945 angesehen wird. Zuvor beherbergte Trier bereits von 1473 bis 1798 eine »Alma Mater«, deren Schließung unter französischer Besatzung und im Zuge der Neuorganisation des Unterrichts in Frankreich erfolgte.

2019

Trier – Eine Festungsstadt?

10. Februar bis 26. Mai 2019

Die Ausstellung im Stifterkabinett des Stadtmuseums Simeonstift zeichnete anhand von Plänen, Karten und Ansichten die bewegte nachmittelalterliche Befestigungsgeschichte Triers nach, das in den Kriegen des 17. und 18. Jahrhunderts wegen seiner Grenzlage und seiner strategischen Bedeutung häufig den Besitzer wechselte und dessen Bevölkerung nicht nur zahllose Truppeneinquartierungen über sich ergehen lassen musste, sondern auch mehrfach zum Bau von Befestigungswerken und zu ihrer Schleifung herangezogen wurde.

Staatspreis und Förderpreis für das Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz 2019

16. März bis 21. April 2019

Das Land Rheinland-Pfalz hatte zum 20. Mal gemeinsam mit den Handwerkskammern des Landes den Staatspreis ausgelobt. Die Förderpreise wurden bereits seit 1960 und der Preis des Handwerks seit 1998 überreicht. In dem Wettbewerb wurden alle drei Jahre zukunftsweisende Ideen und überdurchschnittliche Arbeiten prämiert. Für das Jahr 2019 waren 87 Bewerbungen aus den Bereichen Fotografie, Keramik, Stein, Holz, Metall, Textil, Leder, Schmuck, Gerät, Glas und Edelstein eingereicht worden. Die Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift in präsentierte insgesamt 145 Exponate. Sie bot den Besuchern einen Überblick über das aktuelle Geschehen im gestaltenden Handwerk in Rheinland-Pfalz.

Um angemessene Kleidung wird gebeten

19. Mai bis 6. Oktober 2019

Over- oder underdressed – Mode verrät viel über ihre Träger. Sie ist Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und erzählt von den gesellschaftlichen Konventionen, denen sie unterliegt. Mit der Ausstellung „Um angemessene Kleidung wird gebeten“ ging das Stadtmuseum Simeonstift den Dresscodes auf den Grund, die das Leben bekleiden: vom Taufhemd über Sonntagsstaat, Hochzeitsmode und Ballkleid bis zum Trauerflor.

Zilönner, Sonndesaonzoch, Kraoren

18. Juli bis 15. August 2019

Zilönner, Sonndesaonzoch, Kraoren – wie die Trierer sich vor über 100 Jahren schick machten, zeigte die aktuelle Präsentation des Stadtmuseums Simeonstift im Kiosk DIE BÜHNE in der Südallee. Historische Fotografien aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert stellten die wichtigsten Mode-Accessoires mit ihren trierischen Namen vor und gaben eine Vorstellung, wie sich Festgarderobe und Dresscodes gewandelt haben.

Adele Elsbach (1908-1944)

2. Juni bis 24. November 2019

Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet. Trotz intensiver Recherchen des Museums in regionalen Glaswerkstätten konnte bislang nicht herausgefunden werden, ob Entwürfe Elsbachs zur Ausführung kamen. Das Museum hatte eine Auswahl ihrer Arbeiten und die Ergebnisse der Recherchen von Juni bis November 2019 in der Ausstellung im Stifterkabinett präsentiert.

Die Welt steht Kopf. Eine Kulturgeschichte des Karnevals

10. November 2019 bis 26. Februar 2020

Die Ausstellung zeigte die Geschichte des Trierer Karnevals von seinen Ursprüngen bis heute, seine historischen Entwicklungen sowie aktuelle Tendenzen. Zahlreiche Objekte und Archivalien zum rheinischen Karneval, aber auch Gemälde und Grafiken, historische Textilien sowie Medien-und Mitmachstationen beleuchteten den Karneval aus verschiedenen Perspektiven.

Winterzeit im Stadtmuseum

1. Dezember 2019 bis 2. Februar 2020

Das Stadtmuseum Simeonstift versüßt die Vorweihnachtszeit mit der traditionellen Winterausstellung im Stifterkabinett: Kunstwerke mit Szenen der Weihnachtsgeschichte, aber auch von winterlichen Landschaften und vergnügten Szenen in den kalten Monaten laden zum Entdecken ein.

2018

Hans Proppe (1875–1951). Visionär, Gestalter und Lebensreformer

16. Januar bis 9. September 2018

Hans Proppe war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der interessantesten Professoren und Künstler der Stadt Trier. Seit 1904 war er als „Architekt für Kunstgewerbe“ an der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule – der heutigen Hochschule Trier – tätig. Die Ausstellung im Stifterkabinett zeigte ausgewählte Stücke aus dem Nachlass, mit denen das Leben und Wirken des Trierer Avantgardisten lebendig wurde.

Karl Marx 1818-1883 Leben. Werk. Zeit

5. Mai bis 21. Oktober 2018

Er zählt zu den bedeutendsten Denkern des 19. Jahrhunderts: Karl Marx. Kaum eine Persönlichkeit aus dieser Zeit ist heute noch so bekannt, aber auch so umstritten und missverstanden. Am 5. Mai 2018 jährte sich der Geburtstag des großen Gelehrten und Revolutionärs zum 200. Mal. Aus diesem Anlass wurde vom 5. Mai bis 21. Oktober 2018 in dessen Geburtsstadt Trier die große Landesausstellung “Karl Marx 1818–1883. LEBEN. WERK. ZEIT.” präsentiert. Erstmals überhaupt widmete sich eine kulturhistorische Ausstellung Marx‘ Leben, seinen bedeutenden Werken und dem vielfältigen Wirken in seiner Zeit.

Winterzeit im Stadtmuseum

2. Dezember 2018 bis 3. Februar 2019

Das Stadtmuseum Simeonstift versüßt die Vorweihnachtszeit mit der traditionellen Winterausstellung im Stifterkabinett: Kunstwerke mit Szenen der Weihnachtsgeschichte, aber auch von winterlichen Landschaften und vergnügten Szenen in den kalten Monaten laden zum Entdecken ein.

Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2018

9. Dezember 2018 bis 17. Februar 2019

Alle vier Jahre verleiht die Stadt Trier den Ramboux-Preis im Bereich der Bildenden Kunst. Der Preis zielt vornehmlich auf die Aus- und Weiterbildung junger Künstlerinnen und Künst-ler aus der Region Trier, kann aber auch für ein Lebenswerk vergeben werden. Im Jahr 2018 stand wieder die Förderung junger Kunst im Vordergrund. Bis zum 14. September 2018 konnten Bewerber eine Mappe im Stadtmuseum Simeonstift abgeben, die anhand von Fotos oder Publikationen einen Eindruck ihres künstlerischen Schaffens vermittelte. Aus diesem Konvolut wählte eine Jury die sieben oben genannten jungen Künstler aus.

2017

Im Bilde bewahrt. Trierer Architekturzeichnungen von Johann Anton Ramboux

11. Februar bis 20. August 2017

Das Stadtmuseum Simeonstift Trier nahm den 150. Todestag von Johann Anton Ramboux, des bedeutendsten Trierer Künstlers und Namensgebers des städtischen Kunstpreises, zum Anlass, sich im Rahmen dieser Kabinettausstellung mit den für die geplanten vier weiteren Hefte der „Malerischen Ansichten“ vorgesehenen, aber niemals als Lithografie erschienenen Darstellungen der nachantiken Baudenkmäler zu beschäftigen. Wie die Veduten zu den römischen Antiken sind diese Ansichten Ausdruck des großen historisch-antiquarischen Interesses des Künstlers und seines Wunsches, die historischen Monumente seiner Heimatstadt in einer ihrer Bedeutung angemessenen, ästhetisch reizvollen Form darzustellen und einem kunst- und geschichtsinteressierten Publikum zu vermitteln. Daneben scheinen auch denkmalpflegerische Überlegungen eine Rolle gespielt zu haben. Mit Hilfe der Veduten hoffte Ramboux wohl, zu einer erhöhten Wertschätzung der aus unterschiedlichen Epochen stammenden, kunsthistorisch und archäologisch bedeutsamen Bauwerke beizutragen und auf diesem Wege auch zu ihrem Erhalt.

Peter Krisam – Maler zwischen den Zeiten

2. April bis 22. Oktober 2017

Peter Krisam war geprägt von zwei Weltkriegen und ein Maler zwischen den Zeiten. 1901 in Klüsserath geboren blieb er der Stadt Trier und der dortigen Werkkunstschule immer verbunden. Dank der umfangreichen Schenkungen der Familie Krisam konnten die Stationen seines Lebens von der Ausbildung bis zu seinem Spätwerk in der Ausstellung „Peter Krisam. Maler zwischen den Zeiten“ anhand zahlreicher Werke nachgezeichnet werden. Seine immer gegenständlichen Arbeiten sind geprägt durch die klassische Moderne. Den Schritt zur endgültigen Abstraktion vollzog er nie. Seine Form- und Zeichensprache entwickelte er durch seine Ausbildung an der Werkkunstschule Trier von 1918 bis 1921, danach an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in München. Etliche Studienaufenthalte in den 30er-Jahren führten ihn nach Luxemburg und Paris. In der Kunstmetropole Paris spürte er seinem großen Vorbild Paul Cézanne und anderen wichtigen Künstlern der Moderne nach.

Shibori. Mode aus japanischen Stoffen

2. April bis 22. Oktober 2017

Das Handwerk des Shibori-Färbens hat in Japan eine lange Geschichte. Bereits im 3. Jahrhundert wurden Kleider aus den aufwendig gemusterten Stoffen gefertigt. Studenten und Studentinnen der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Trier hatten die traditionelle Textilkunst im Rahmen eines interkulturellen Projekts aufgegriffen und modern interpretiert. Ihre Kollektionen waren erstmals in einer Ausstellung im Stadtmuseum zu sehen.

Hans Proppe (1875–1951). Visionär, Gestalter und Lebensreformer

29. August bis 26. November 2017

Hans Proppe war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der interessantesten Professoren und Künstler der Stadt Trier. Seit 1904 war er als „Architekt für Kunstgewerbe“ an der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule – der heutigen Hochschule Trier – tätig. Die Ausstellung im Stifterkabinett zeigte ausgewählte Stücke aus dem Nachlass, mit denen das Leben und Wirken des Trierer Avantgardisten lebendig wurde.

Trierer Plätze. Gestern – heute – morgen

19. November 2017 bis 18. März 2018

Die Ausstellung „Trierer Plätze. Gestern – heute – morgen“ nahm die 16 Plätze der Trierer Innenstadt in den Blick. Ausgehend von der Sammlung erzählte das Stadtmuseum Simeonstift in anschaulicher Weise die wechselhafte Geschichte dieser Orte, in der sich die Stadtentwicklung von der Römerzeit bis in die Gegenwart spiegelt. Mit zahlreichen Gemälden, Fotografien, Plänen und interaktiven Elementen vermittelte die Ausstellung nicht nur die Historie der Trierer Plätze, sondern schärfte auch den Blick für aktuelle und zukünftige Fragestellungen und lud die Besucherinnen und Besucher ein, eigene Ideen zur Gestaltung „ihrer“ Plätze einzubringen.

Winterzeit im Stadtmuseum

28. November 2017 bis 14. Januar 2018

Das Stadtmuseum Simeonstift versüßt die Vorweihnachtszeit mit der traditionellen Winterausstellung im Stifterkabinett: Kunstwerke mit Szenen der Weihnachtsgeschichte, aber auch von winterlichen Landschaften und vergnügten Szenen in den kalten Monaten laden zum Entdecken ein.

2016

Die bessere Hälfte: Frauenbilder und Künstlerinnen aus der Sammlung

7. Februar bis 10. April 2016

Heilige und Hure, Mutter und Geliebte – Frauen haben über Jahrhunderte vielfältige Spuren in der Kunstgeschichte hinterlassen. Auch die Sammlung des Stadtmuseums Simeonstift Trier besitzt zahlreiche Frauendarstellungen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Erstmals widmete sich eine Sonderausstellung im Stadtmuseum Simeonstift diesem Thema. Die „bessere Hälfte“ hat dabei eine wechselvolle Entwicklung hinter sich: Schon frühe Hochkulturen setzten sich mit den Unterschieden zwischen den Geschlechtern auseinander, mit den Mysterium der Geburt und dem Körper der Frau. Das Mittelalter stellte Frauen ausschließlich in Gestalt der Heiligen dar – so ist Maria bis heute die mit Abstand am weitesten verbreitete Frauendarstellung in der christlichen Kunst.

Ansichtssache Trier. Druckgrafiken aus vier Jahrhunderten

21. Februar bis 4. September 2016

2011 übertrugen zwei Trierer Bürger dem Stadtmuseum Simeonstift ihre über viele Jahre gewachsene Sammlung historischer Druckgrafiken mit regionalen Motiven. Die Blätter zeigen neben anderen Motiven Einzel- und Gesamtansichten der Stadt Trier aus der Zeit zwischen 1550 und 1850, darunter Klassiker wie die Stadtporträts von Sebastian Münster, Matthaeus Merian oder Franz Hohenberg.

Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann

14. Mai bis 16. Oktober 2016

Kaum ein römischer Kaiser weckt so viel Interesse wie Nero (reg. 54 –68 n. Chr.). Erstmalig in Mitteleuropa widmete sich eine große Ausstellung an drei Standorten mit vielen hochkarätigen Exponaten aus dem In- und Ausland seinem Leben und den Folgen seiner Herrschaft, aber auch seinem heutigen Bild. Der Kaiser wird heute vor allem mit Verschwendungssucht, Größenwahn und Grausamkeit verbunden. Aktuelle Forschungen zeigen Nero jedoch in einem anderen Licht.

Gleich drei Museen widmeten sich in Trier, der größten Römerstadt nördlich der Alpen, 2016 dem umstrittenen Kaiser. Das Rheinische Landesmuseum Trier zeigte „Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann“, das Museum am Dom Trier „Nero und die Christen“ und das Stadtmuseum Simeonstift „Lust und Verbrechen. Der Mythos Nero in der Kunst“.

Im Bilde bewahrt. Trierer Architekturzeichnungen von Johann Anton Ramboux

10. September bis 25. November 2016

Das Stadtmuseum Simeonstift Trier nahm den 150. Todestag von Johann Anton Ramboux, des bedeutendsten Trierer Künstlers und Namensgebers des städtischen Kunstpreises, zum Anlass, sich im Rahmen dieser Kabinettausstellung mit den für die geplanten vier weiteren Hefte der „Malerischen Ansichten“ vorgesehenen, aber niemals als Lithografie erschienenen Darstellungen der nachantiken Baudenkmäler zu beschäftigen. Wie die Veduten zu den römischen Antiken sind diese Ansichten Ausdruck des großen historisch-antiquarischen Interesses des Künstlers und seines Wunsches, die historischen Monumente seiner Heimatstadt in einer ihrer Bedeutung angemessenen, ästhetisch reizvollen Form darzustellen und einem kunst- und geschichtsinteressierten Publikum zu vermitteln. Daneben scheinen auch denkmalpflegerische Überlegungen eine Rolle gespielt zu haben. Mit Hilfe der Veduten hoffte Ramboux wohl, zu einer erhöhten Wertschätzung der aus unterschiedlichen Epochen stammenden, kunsthistorisch und archäologisch bedeutsamen Bauwerke beizutragen und auf diesem Wege auch zu ihrem Erhalt.

Winterzeit im Stadtmuseum

27. November 2016 bis zum 5. Februar 2017

Das Stadtmuseum Simeonstift versüßt die Vorweihnachtszeit mit der traditionellen Winterausstellung im Stifterkabinett: Kunstwerke mit Szenen der Weihnachtsgeschichte, aber auch von winterlichen Landschaften und vergnügten Szenen in den kalten Monaten laden zum Entdecken ein.

Neuer Schmuck aus Idar-Oberstein

27. November 2016 bis zum 26. Februar 2017

Accessoire, Statement, Verführung, Provokation, Wertgegenstand, Kunstobjekt – die  Fachrichtung Edelstein und Schmuck aus Idar-Oberstein zeigte im Stadtmuseum Simeonstift Trier die unterschiedlichen Facetten von Schmuck. Von ersten Material-untersuchungen über außergewöhnliche Kreationen bis hin zu Fotos, Videos und freikünstlerischen Objekten setzen sich Studierende, Absolventinnen und Absolventen mit dem Thema des Schmückens auseinander – klassisch, extravagant, experimentell, in unerwarteten Materialien und mit junger Ästhetik.

Lebkuchenstadt im Stadtmuseum

4. bis 18. Dezember 2016

Im Stadtmuseum Simeonstift entstand in der Adventszeit eine Mini-Lebkuchenstadt. Jeder, der gerne backt und kreative Bauideen sowie Spaß am Naschen hat, konnte mit einem eigenen Lebkuchenhaus zum Zuckerbäcker-Architekten werden. Hortgruppen und Kindergartengruppen waren herzlich eingeladen, in Gemeinschaftsarbeit ein kreatives Lebkuchenkunstwerk einzureichen. Auch Einzelpersonen und Architekten konnten sich beteiligen, es gab Preise zu gewinnen. Zu sehen waren Gebäude aus Kinderhand bis hin zum Modell eines renommierten Architekturbüros.

2015

“PHANTOM” – Projektionen des menschlichen Gesichts auf das Moselufer

9. Februar bis 8. März 2015

Aufgemöbelt – Historische Möbel aus der Sammlung des Stadtmuseums Simeonstift

9. März bis 25. Oktober 2015

Uhrenausstellung im Stifterkabinett

Sommer 2015 bis September 2015

Kioskkonzerte

29. August bis 3. Oktober 2015

Keramik und Kunsthandwerk für den Weltmarkt

29. September 2015 bis 17. Februar 2016

Kunstpreis Robert Schuman 2015

22. November 2015 bis 17. Januar 2016

2014

Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2014

9. Februar bis 6. April 2014

2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel

18. Mai 2014 bis zum 1. März 2015

Die schönen Seiten der kalten Jahreszeit

November 2014 bis April 2015

Wellen-Installation in der Bühne

1. Dezember 2014 bis 25. Januar 2015

2013

Ikone Karl Marx. Kultbilder und Bilderkult

17. März bis 18. Oktober 2013

Gesammelt und gesichtet.

14. November 2013 bis 12. Januar 2014

Gute Form

14. November 2013 bis 12. Januar 2014

2012

Zierrat / Sieraad. Künstlerservice und Künstlerschmuck von Pablo Picasso bis Cindy Sherman

25. März bis 12. August 2012

Positionen konkreter Kunst heute

15. September bis 28. Oktober 2012

Lustgarten. Fotoarbeiten von Rut Blees Luxemburg

19. September 2012 bis 17. Februar 2013

WeinReich. Zeugnisse der Weinkultur im Stadtmuseum

11. November 2012 bis 17. Februar 2013

2011

Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft

10. April bis 31. Juli 2011

Der Ramboux-Preis 2010. Ausstellung mit Werken der Preisträgerinnen Nicole Ahland und Judith Röder

28. August bis 25. September 2011

Nahe den Alten Meistern. C.W.E. Dietrich (1712-1774)

9. Oktober 2011 bis 26. Februar 2012

2010

Max Lazarus. Trier – St. Louis – Denver. Ein jüdisches Künstlerschicksal

21. März bis 27. Juni 2010

Raue Schönheit. Eifel und Ardennen im Blick der Künstler

18. Juli bis 24. Oktober 2010

fototagetrier 2010: LEBEN elementar

13. November bis 12. Dezember 2010

Ramboux-Preis 2010. Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

19. Dezember 2010 bis 27. Februar 2011

2009

Die Gute Form – Wettbewerbsarbeiten der Schreinerinnung Rheinland-Pfalz

30. August bis 13. September 2009

Barockmalerei an Maas und Mosel: Louis Counet und die Lütticher Malerschule

26. September 2009 bis 28. Februar 2010

2008

Eine Gemäldegalerie für Trier. Barocke Fülle – Aktuelle Vielfalt

6. April bis 14. September 2008

Dieter J.J. Sommer. Papierarbeiten 2008

5. Oktober bis 16. November 2008

Rendezvous auf dem Laufsteg. 50 Jahre Trierer Mode – 50 Jahre Barbie

7. Dezember 2008 bis 2. August 2009

2007

Konstantin der Große – Tradition und Mythos

2. Juni bis 4. November 2007

Kunstpreis Robert Schuman / Prix d’Art Robert Schuman

9. Dezember 2007 bis 20. Januar 2008

2005/2006

Das Stadtmuseum Simeonstift modernisiert sich

In den Jahren 2005 und 2006 war das Stadtmuseum Simeonstift aufgrund von Renovierungs- und Umbauarbeiten geschlossen. In dieser Zeit wurde die Dauerausstellung komplett überarbeitet und mit einem großen Museumsfest 2007 wieder eröffnet. Seitdem finden auch wieder regelmäßig Sonderausstellungen statt.

2004

100 Jahre Städtisches Museum Simeonstift – 100 Jahre Trierer Malerei

15. Februar bis 25. April 2004

Anlässlich des 100. Jubiläums des Stadtmuseums Simeonstift zeigte die Ausstellung ausgewählte Werke aus den letzten 100 Jahren Trierer Malerei.

Unter der Trikolore. Trier in Frankreich – Napoleon in Trier. 1794 – 1814

15. Februar bis 25. April 2004

Trier und seine Partner Saarbrücken, Metz und Luxemburg im grenzüberschreitenden Städtenetz „QuattroPole“ öffneten ein Fenster in ihre gemeinsame Geschichte: Vor 200 Jahren, im Oktober 1804, hatte Napoleon auf seiner „Krönungsreise“ die Städte Trier und Luxemburg besucht, die damals – ebenso wie Saarbrücken und Metz ohnehin – zum französischen Staatsgebiet gehörten.

2003

Winkelglück – Weltensehnsucht. Die Malerfreunde Heinrich Bürkel und Carl Spitzweg

9. Februar bis 27. April 2003

Leben und Werk der Maler Heinrich Bürkel (1802-1869) und Carl Spitzweg (1808-1885) weisen so viele Parallelen auf, dass ihre freundschaftliche Verbundenheit sofort einleuchtet. Beide gaben in noch jungen Jahren ihre „bürgerlichen“ Berufe auf, die sie auf Wunsch der Eltern zunächst erlernt hatten. Der aus Pirmasens stammende Gerichtsschreiber Bürkel ließ sich ab dem Jahre 1822 als Wahlmünchner auf das Wagnis ein, Maler zu werden. Elf Jahre später tauschte der Urmünchner Spitzweg seinen Apotheker- gegen den Malerkittel.

“… zur Formveredelung und Geschmackserziehung” – Die Werkkunstschule Trier

25. Mai bis 31. Oktober 2003

Zwischen dem 25. Mai und dem 31. Oktober zeigte das Städtische Museum Simeonstift Trier eine Ausstellung über die Werkkunstschule Trier, die Vorgängereinrichtung der heutigen Fachhochschule.

“Le silence de la forêt” mit Werken von Helge Hommes, Ramboux-Preisträge 2012

14. Dezember 2003 bis 11. Januar 2004

Helge Hommes – geboren 1964 in Schwelm (NRW), lebt und arbeitet in Aachen.

2002

Ascoli Piceno-Trier

28. Juni bis 31. Oktober 2002

Himmlischer Wein aus irdenen Krügen Boccali divini.

Ramboux-Preis der Stadt Trier 2002

1. Dezember 2002 bis 27. Januar 2003

Ein Förderpreis für junge Künstler, die in der Region Trier geboren sind oder hier leben und arbeiten.

2001

Malerfreundschaften in bedrohlicher Zeit. Die 30er-Jahre in der Region

30. März bis 4. November 2001

Anlässlich des 200. Geburtstags des Porträtmalers Louis Krevel (1801 Braunschweig-1876 Trier) zeigte das Städtische Museum Simeonstift Trier eine Ausstellung mit hochrangigen Kunstwerken der Biedermeierzeit, die die Kunst- und Kulturgeschichte des frühen 19. Jahrhunderts im Rheinland näher beleuchtete.

Kultur des Biedermeier: Der Maler Louis Krevel

9. Dezember 2001 bis 2. Juni 2002

Arbeiten von Josef Kutter, Peter Krisam, Mia Münster, Paul Nikolas und Edvard Frank aus den 30er Jahren.

2000

“Für Bürger und Fremde, die auf Eleganz halten…”

9. April 2000 bis 31. Oktober 2000

Die Ausstellung zeigte Porzellan der Trierer Porzellanmanufaktur, die von 1807 bis 1823 bestand. Die Erzeugnisse der Porzellanmanufaktur zu St. Martin bei Trier waren bisher weder in einer Monographie untersucht Worden, noch hat man sie in einer eigenen Ausstellung gewürdigt. Eine erste Untersuchung erschien 1909, weitere Artikel und kleinere Publikationen trugen einige neue Erkenntnisse bei, wenn sie sich nicht, wie häufig festzustellen, nur mit der Wiedergabe von bekannten Fakten begnügen. Eine Ausstellung im Städtischen Museum Simeonstift in Trier, erlaubte durch eine Vielzahl von aus Museen und Privatbesitz zusammengetragenen Stücken einen umfassenden Überblick über die Produktion dieser für Trier einzigartigen Manufaktur.

“Werner Persy”

24. November 2000 bis 28. Februar 2001

Ramboux-Preisträger der Stadt Trier.