
Sammlung auf Reisen
Das Stadtmuseum Simeonstift ist reich an Objekten und Sammlungsgegenständen. Zu sehen sind sie nicht nur im Trierer Museum selbst. Immer wieder werden Bilder, Objekte oder Sammlungsstücke an andere Museen verliehen. Dort bereichern sie thematische Sonderausstellungen, zu der ein passendes Werk seinen Heimatort in Trier hat. So geht das kulturelle Erbe der Stadt für einen bestimmten Zeitraum auf Reisen nach nah und fern. Hier finden Sie eine Auswahl unserer aktuellen Leihgaben.
seit dem 19. April 2026
Kunstausstellung ZEITGEIST 1976
Palazzo-Anzug aus dem 1970er-Jahren im Haus Beda, Bitburg
Das Stadtmuseum Simeonstift stellt Haus Beda ein Stück aus seiner Textilsammlung zur Verfügung, seinen dreiteiligen Palazzo-Anzug aus den 1970er- Jahren.

Linktipp: Termine zur Ausstellung
20. März bis 18. Oktober 2026
Vu Lilien a Linnen. Jugendstil, Handwierk a Konscht zu Lëtzebuerg
Verschiedenee Objekte der Vereinigten Servais-Werke AG Ehrang im Musée national d’archéologie, d’histoire et d’art (MNAHA), Luxemborg
Das Stadtmuseum Simeonstift leiht dem Nationalmuseum um Fëschmaart in Luxemburg verschiedene Objekte der Vereinigten Servais-Werke AG Ehrang, darunter eine Vase, Wandplatten oder auch diverse Fliesen.

Wandfliese mit Seerosenmotiv, Vereinigte Servais-Werke AG, Ehrang, Entwurf Peter Lanser (1866- 1931), Steingut, 1920/21

Linktipp: Informationen zur Ausstellung
8. März bis 25. Mai 2026
Geschichte als Wimmelbild
Preußischer Helm im Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz
Das Stadtmuseum Simeonstift leiht dem Freilichtmuseum Roscheider Hof einen Preußischen Helm, auch bekannt als „Pickelhaube“.

Linktipp: Informationen zur Ausstellung
Seit 17. September 2022
Wohnbereich Martinskloster „Haus am Baum“
Kostbare Service im Studentenwohnheim in Trier
Das Stadtmuseum Simeonstift stellt dem neu eröffneten Studentenwohnheim Martinskloster in Trier eine besondere Leihgabe zur Verfügung.



Mit Unterstützung der französischen Präfektur eröffnete der aus dem Hunsrück stammende Fabrikant Christian Joseph Deuster in den Jahren 1808/09 im säkularisierten Martinskloster am Trierer Moselufer eine Porzellanmanufaktur, die sich rasch zu einem Großunternehmen entwickelte – allerdings dienten die kostbaren Service und Dekorgegenstände nicht mehr allein dem Adel, sondern dem erstarkenden wohlhabenden Bürgertum. Eines dieser charmanten Service, das mit Jagd-Szenen sowie heimischen und exotischen Tieren bemalt ist, hat das Stadtmuseum kürzlich an das Haus am Baum, dem Neubau des studentischen Wohnheims im ehemaligen Martinskloster ausgeliehen. Es kehrt damit an den Ort zurück, an dem es einst hergestellt worden ist.
Mit dem neuen Wohnbereich Martinskloster und dem Haus am Baum wird ein neues Kapitel studentischen Wohnens mit einem außergewöhnlichen Konzept aufgeschlagen. Prominent soll den jungen Bewohnern des Hauses die über 2000-jährige Historie des Ortes und der Stadt anschaulich gemacht werden. Dazu finden sich sogenannte Zeitkapseln in den Studentenapartments, in denen alltägliche Hinterlassenschaften und museale Objekte ein Stück Geschichte des Martinsklosters erzählen.