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Kunstpreis Robert Schuman | Prix d’Art Robert Schuman

22. November 2015 bis 17. Januar 2016

Nach Robert Schuman, dem „Vater Europas“, wurde der Preis 1991 benannt. Heute ist der Kunstpreis Robert Schuman die wichtigste Auszeichnung im Bereich der Bildenden Kunst in der europäischen Großregion. Alle zwei Jahre vergeben die Quattropole-Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier gemeinsam den mit 10.000 Euro dotierten Preis und richten im Wechsel die zugehörige Ausstellung aus. Im Jahr 2015 war die Schau der 16 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler im Stadtmuseum Simeonstift in Trier zu sehen. Bei der Eröffnung am 22. November wurde von der Jury die diesjährige Preisträgerin bekannt geben: Gaby Peters.

Der Kunstpreis Robert Schuman bietet seit 1991 die einmalige Gelegenheit, Gegenwartskünstlerinnen und -künstler aus vier Städten in drei Ländern in einer gemeinsamen Ausstellung zu erleben. Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier schicken jeweils vier Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen um die begehrte Auszeichnung und richten die Ausstellungen im Wechsel aus. Im Jahr 2015 hatten die Städte wieder sechzehn vielversprechende Künstlerinnen und Künstler benannt, die ihre Werke in einer gemeinsamen Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift präsentierten.

Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler standen nicht nur für ihre vier verschiedenen Heimatstädte, sondern deckten in ihren Werken auch ein breites Spektrum des zeitgenössischen Kunstschaffens ab: Unter ihnen waren Objekt- und Installationskünstler aber auch Kunstschaffende aus den Disziplinen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Videokunst.

Bei der letzten Ausgabe des Kunstpreises im Jahr 2013 war die Metzer Performance- und Fotokünstlerin Élodie Lanotte zur Siegerin gekürt worden. Die Juryentscheidung im Jahr 2015 wurde am Tag der Ausstellungseröffnung nach einem Festvortrag des Mudam-Direktors Enrico Lunghi als Sprecher der Jury bekannt gegeben.

Die teilnehmenden KünstlerInnen des Kunstpreises Robert Schuman 2015

Luxemburg

  • Kommissarin für Luxemburg: Daniela Del Fabbro (Kunsthistorikerin und Kuratorin)
  • Nominierungen: Mike Bourscheid, Letizia Romanini, Gilles Pegel, Laurianne Bixhain

Metz

  • Kommissarin für Metz: Élodie Stroecken (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre Pompidou Metz)
  • Nominierungen: Marianne Mispelaëre, Claire Decet, Céline Fumaroli, Clément Richem

Saarbrücken

  • Kommissar für Saarbrücken: Dr. Andreas Bayer (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule für Bildende Künste Saar und künstlerischer Leiter des KuBA-Kulturzentrums)
  • Nominierungen: Juliana Hümpfner, Simon Kloppenburg, Peter Strickmann, Claudia Vogel

Trier

  • Kommissarin für Trier: Alexandra Orth M.A. (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Stadtmuseum Simeonstift Trier)
  • Nominierungen: Jáchym Fleig, Helge Hommes, Katharina Jung, Gaby Peters