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Malerfreundschaften in bedrohlicher Zeit. Die 30er-Jahre in der Region

30. März bis 4. November 2001

Anlässlich des 200. Geburtstags des Porträtmalers Louis Krevel (1801 Braunschweig-1876 Trier) zeigte das Städtische Museum Simeonstift Trier eine Ausstellung mit hochrangigen Kunstwerken der Biedermeierzeit, die die Kunst- und Kulturgeschichte des frühen 19. Jahrhunderts im Rheinland näher beleuchtete.

Der immer noch wenig bekannte Maler Louis Krevel – weltweit mit nur rund 70 Gemälden nachweisbar – zählt zu den bedeutenden Malerpersönlichkeiten der Biedermeierzeit. In Braunschweig geboren, erlernte Krevel zunächst sein Handwerk in Kassel. Von hier aus ging er nach Paris, wo ihm die zeitgenössischen Maler sowie das Studium des Louvre entscheidende Impulse für sein malerisches Schaffen vermittelten. Nach seiner Rückkehr porträtierte er das Großbürgertum des Saar-Mosel-Raumes und schuf gleichsam “Ikonen” privater Porträtkunst. Bereits 1956 widmete das Städtische Museum Simeonstift Louis Krevel anlässlich seines 80. Todestages eine große Einzelausstellung, die im Anschluss ihren Weg ins Saarlandmuseum Saarbrücken fand. Umgekehrt ist war die Ausstellung des Simeonstiftes im Jahre 2001 eine Übernahme aus dem Saarlandmuseum Saarbrücken.