Aufgemöbelt. Historische Möbel aus der Sammlung des Stadtmuseums Simeonstift

24,00 

Begleitband zur Sonderausstellung im Stadtmuseum Simeonstift Trier.

Gibt es ein Trierer Möbel? Dieser bislang umstrittenen Frage geht der Begleitband zur Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift mit ausführlichen stilkritischen Vergleichen und Abbildungen nach. Erstmalig wird die eigene Möbelsammlung  umfassend der Öffentlichkeit präsentiert. Mit der Bestandsaufnahme erscheint ein verlässliches Werk zur Kunstfertigkeit und Eigenständigkeit des Trierer Schreinerhandwerks.

Möbel sind nicht nur Gebrauchsgegenstände ihrer Zeit, sie dokumentieren nachfolgenden Generationen zugleich Kunst-, Kultur- und Zeitgeschichte. Auch in der Sammlungsgeschichte des Trierer Stadtmuseums haben Möbel als kulturhistorische Objekte stets eine zentrale Rolle gespielt.

Der Begleitband zur Ausstellung geht der bislang umstrittenen Frage „Gibt es ein Trierer Möbel?“ nach. Anhand von ausführlichen stilkritischen Vergleichen und zahlreichen farbigen Abbildungen wird erstmals eine systematische Bestandsaufnahme der städtischen Möbelsammlung unternommen. Der Zeitraum reicht vom 16. bis ins 19. Jh. Besondere Aufmerksamkeit kommt den charakteristischen Trierer Schreibmöbeln und außergewöhnlichen Kreationen wie dem Pyramidenschrank zu. Der Band belegt nicht nur schlüssig, dass es ein Trierer Möbel gibt – er macht auch anschaulich, wie wir es erkennen.

Vergleichsstudien machen den Katalog darüber hinaus zu einem verlässlichen Nachschlagewerk zur Stilkunde von Möbeln.

  • Elisabeth Dühr [Hrsg.], Ursula Weber-Woelk
  • Verlag Schnell + Steiner
  • Trier 2015
  • 152 Seiten
  • 170 Farbabbildungen
  • Hardcover
  • ISBN: 978-3-7954-2973-7