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Geschichte des Museums

Nach dem 2. Weltkrieg zog das Stadtmuseum mit seiner Sammlung ein. Umfassende Sanierungsarbeiten fanden Ende der 1960er bis Anfang der 70er Jahre statt. Im Jahr 2007 erhielt das Stadtmuseum außerdem einen Neubau, der sich nahtlos an den Nordflügel des Stiftes anschließt. Er führt die Achse von der Porta Nigra über das romanische Stiftsgebäude auf den Fundamenten der römischen Stadtmauer weiter.

Die Geschichte des Stadtmuseums – eine Zeittafel

Das historische Simeonstift, in dem sich ein Teil des Trierer Stadtmuseums befindet, stammt in seinen Ursprüngen aus dem 11. Jahrhundert. Errichtet wurde es zu Ehren des heiligen Simeon.

Die Architektur des Stadtmuseums Simeonstift

Das Stadtmuseum beherbergt nicht nur zahlreiche Kunstschätze vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert – auch das Gebäude selbst ist ein Kulturschatz mit bewegter Vergangenheit, in dem mittelalterliche, barocke und moderne Formsprache aufeinandertreffen.

Das Trierer städtische Museum in der NS-Zeit

Das Stadtmuseum Simeonstift ist die erste Trierer städtische Institution, welche die Zeit des Nationalsozialismus strukturiert aufgearbeitet hat. Da während des Zweiten Weltkrieges der größte Teil an Akten und Schriftverkehr des Museums zerstört wurde, waren die Forschungen auf die wenigen noch im Museum vorhandenen Akten beschränkt. Weitere Hinweise konnte die Trierer Kunsthistorikerin Bettina Leuchtenberg im Stadtarchiv Trier sowie in Archiven in Koblenz und Berlin ausfindig machen. Ausdrücklich hat die Museumsdirektorin Dr. Elisabeth Dühr die Untersuchungen 2011 in externe Hände gegeben, um die Geschichte unvoreingenommen erforschen und bewerten zu lassen.