Mit offenen Augen durch Trier

Übergabe des Gemäldes mit Restaurator Dimitri Scher, Museumsdirektorin Dr. Viola Skiba und für den Vorstand des Vereins der Gästeführer Anke Reichelt, Walter Schneider und Hans-Dieter Biesdorf (von links nach rechts) © Stadtmuseum Simeonstift
Spende der Trierer Gästeführer lässt eine vergessene Stadtansicht erstrahlen
„Mit offenen Augen durch Trier“ – unter diesem Motto hatten die Mitglieder des Vereins der Gästeführer Trier und Region e.V. im Februar im Rahmen des diesjährigen Weltgästeführertages kostenlose und gut besuchte Kurzführungen angeboten.
Der Spendenerlös wird traditionell für einen guten Zweck gespendet, in diesem Jahr durfte sich das Stadtmuseum Simeonstift Trier über die Zuwendung freuen: Von dem Geld wurde ein Bild des bekannten Trierer Malers Peter Krisam aus dem Jahr 1928 restauriert, das neu in den Bestand des Stadtmuseums gekommen war und in der aktuellen Ausstellung “Die 20er – Goldene Zeiten, Dunkle Jahre“ zum ersten Mal präsentiert wird. Es zeigt den früheren Trierer Gasspeicher zwischen Ostallee und Hauptbahnhof.
„Wir vermitteln in unseren Führungen Trier in all seinen Facetten – wir freuen uns, dass wir mit unserer Aktion jetzt dazu beitragen können, auch eine verschwundene Stadtansicht wieder ins Gedächtnis der Gegenwart zurückzuholen“, so die Vertreter des Vereinsvorstands. Das Aquarell ist noch bis 24. Januar in der Sonderausstellung zu den Zwanzigerjahren zu sehen.