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Kunst der feinen Zwischentöne

Preisträgerin Marie-Luise Meister mit Kulturdezernent Markus Nöhl (links) und Oberbürgermeister Wolfram Leibe © Stadtmuseum Simeonstift

Kunst der feinen Zwischentöne.

Marie-Luise Meister erhält Ramboux-Kunstpreis 2026

Die 1987 in Berlin geborene Künstlerin wurde am Sonntag mit dem Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2026 ausgezeichnet. Oberbürgermeister Wolfram Leibe überreichte die Urkunde im Rahmen einer feierlichen Eröffnung im Stadtmuseum Simeonstift. „Sie ist die Gewinnerin in einem Nominierten-Umfeld, das die Entscheidung nicht leicht gemacht hat“, betonte Kulturdezernent Markus Nöhl. „Das durchweg hohe Niveau der Wettbewerbsausstellung zeigt, dass Trier als Kulturstadt sich auch hinsichtlich der zeitgenössischen Kunst nicht verstecken muss.“ Aus insgesamt 24 Bewerbungen hatte die Jury neun Nominierte ausgewählt, die mit ihren Arbeiten die Wettbewerbsausstellung gestaltet haben. Aus dieser wurde in einer zweiten Jurysitzung Marie-Luise Meister als Preisträgerin gekürt. „Es sind vor allem die Vielschichtigkeit und Präzision, die uns überzeugt haben“, erklärte Jury-Mitglied Simone Leyk von der Europäischen Kunstakademie. „Wie ein unterirdisches Wurzelwerk stehen Elemente miteinander in Beziehung, transformieren sich und entstehen immer wieder neu. Marie-Luise Meister gelingt es, Betrachtende aktiv in diese Prozesse einzubinden – durch Hören, Beobachten, Berühren und das Erzeugen eigener Klänge werden wir selbst Teil ihrer künstlerischen Erfahrungsräume.“

Marie-Luise Meister lebt und arbeitet in Trier. Sie verbindet in ihrem Werk analoge und digitale Techniken und schafft einen eigenen Kosmos, der den Betrachter in sich aufnimmt: Projektion, Klanginstallationen, Skulptur und Malerei gehen organisch ineinander über und lassen die Grenzen verschwimmen. Was erzählt der Fluss des Wassers? Welche Erinnerungen sind eingeschrieben in die Sedimente und Uferzonen? In langen Spaziergängen an Stränden, Flussufern und Gewässern forscht Marie-Luise Meister mit wissenschaftlicher Genauigkeit und verdichtet diese Eindrücke zu wirkmächtigen Rauminstallationen.

Der Ramboux-Preis wird seit 1961 von der Stadt Trier vergeben und gehört zu den wichtigsten Kunstpreisen der Großregion. Er ist verbunden mit einem Ankauf über 6000 Euro und eine Einzelausstellung im Stadtmuseum Simeonstift. Die Wettbewerbsausstellung aller neun Nominierten ist noch bis einschließlich 31. Mai zu sehen, die Einzelausstellung von Marie-Luise Meister läuft bis 14. Juni.

Treffpunkt Tresen. Trierer Kneipen im Wandel der Zeit

Blick in die Kneipe »Biertonne« in Trier-West in den 1950er-Jahren

Eröffnung der Kabinettausstellung mit Pop-Up-Kneipe und Freigetränken am 7. Mai

Ob urige Schankstuben, studentische Treffpunkte oder kultige Szenekneipen – seit Jahrhunderten sind die Trierer Kneipen Orte der Geselligkeit, des Austauschs und des Feierns. Hier treffen sich Studierende, Einheimische und Gäste aus aller Welt; hier entstehen Geschichten, die noch erzählt bleiben, lange nachdem der letzte Gast gegangen ist. Die Kabinettausstellung des Jungen Beirats erweckt diese Szene mit Interviews, alten Fotos und Artefakten zum Leben. Die Ausstellung nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Trierer Kneipenszene: von legendären Adressen vergangener Zeiten über studentische und politische Kneipen bis hin zu den Treffpunkten, die heute das Stadtbild prägen. Entdecken Sie, wie sehr die Kneipen das soziale und kulturelle Leben der ältesten Stadt Deutschlands beeinflusst haben – und warum sie bis heute ein unverzichtbarer Teil des Trierer Alltags sind.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Mitglieder des Jungen Beirats geben in der Ausstellung Auskunft zu den Exponaten und den Hintergründen. Auf dem Kreuzgang entsteht eine kuschelige Pop-Up-Kneipe: Mit einer Theke, gezapftem Pils und einer Auswahl alkoholfreier Getränke. Kostenlos dank der großzügigen Unterstützung der Bitburger Brauerei. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eröffnung der Ausstellung zum Ramboux Preis 2026

Alle vier Jahre vergibt die Stadt Trier den Ramboux-Preis zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses. 2026 ist es wieder soweit: Am 3. Mai um 11:30 Uhr wird der oder die Preisträger/in des Ramboux-Kunstpreises 2026 von Oberbürgermeister Wolfram Leibe bekannt gegeben. Die feierliche Preisverleihung ist zugleich auch die Eröffnung der Einzelausstellung des oder der Preisträgers/in.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Bereits im Vorfeld finden Veranstaltungen in der Wettbewerbsausstellung der neun nominierten Künstlerinnen und Künstler statt.

Veranstaltungen rund um den Ramboux-Preis 2026 im Stadtmuseum Simeonstift

Freitag, 24. April, 16-20 Uhr
Wettbewerbsausstellung im Rahmen der Eröffnung der Rheinland-Pfalz Triennale geöffnet
Eintritt frei

Sonntag, 26. April, 14 Uhr
Museumsmitarbeiter stellen die Arbeiten in der Wettbewerbsausstellung vor
Eintritt frei

Sonntag, 3. Mai, 11:30 Uhr
Feierliche Eröffnung mit Preisverleihung
Eintritt frei

Sonntag, 3. Mai, 14 Uhr
Kinder entdecken Kunst
Familienführung durch die Ausstellungen zum Ramboux-Preis
Eintritt: 2 Euro

Sonntag, 17. Mai, 14 Uhr
Führung mit Künstlergespräch in der Ausstellung im Rahmen des Internationalen Museumstags
Eintritt frei

Dienstag, 19. Mai, 19 Uhr
VIP-Führung durch die Ausstellung mit Sektempfang
Eintritt: 10 Euro (Anmeldung erforderlich)

Jugendclub im Stadtmuseum – Deine Ideen zu den 1920er Jahren!

Du hast Lust, kreativ zu werden und Geschichte neu zu entdecken? Dann mach mit beim Jugendclub! In unserer Workshopreihe dreht sich alles um die spannende Welt der 1920er Jahre – eine Zeit voller Umbrüche, neuer Trends, Kunst, Musik und gesellschaftlicher Veränderungen. Gemeinsam tauchen wir in unsere Sonderausstellung zu den 1920er Jahren ein und entwickeln eigene Beiträge dazu: Wir schreiben Texte, gestalten Bilder, drehen kurze Filme und konzipieren kreative Führungen. Deine Perspektive zählt! Was interessiert dich an dieser Zeit? Welche Parallelen siehst du zu heute? Und wie können wir andere Jugendliche für die Ausstellung begeistern?

Im Jugendclub arbeitest du im Team, probierst dich aus, lernst neue Methoden kennen und gestaltest aktiv mit. Am Ende präsentieren wir unsere Ergebnisse einem Publikum – und zeigen, wie lebendig Geschichte sein kann.

Egal ob du gerne schreibst, fotografierst, filmst, zeichnest oder einfach neugierig bist: Der Jugendclub bietet dir Raum für deine Ideen.

Zur Ausstellung: Die Zwanziger Jahre in Trier. Goldene Jahre, dunkle Zeiten

Jurysitzung nominiert Künstlerinnen und Künstler für den Ramboux-Kunstpreis 2026

Die Mitglieder der diesjährigen Jury bei der Sitzung © Stadtmuseum Simeonstift

Der Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2026 nähert sich mit großen Schritten! Am Freitag hat die Jury aus insgesamt 24 eingereichten Mappen 9 Künstlerinnen und Künstler nominiert: Jean Luc Caspers, Gloria Hohmeister, Marlen Letetzki, Marie Luise Meister, Carol Roz, Leonard Schlöder, Lisa Marie Schmitt, Susanne Schmitt und Jan Zöbisch. Diese sind nun eingeladen, Werke zur Wettbewerbsausstellung einzureichen. Diese wird ab dem 24. April im Rahmen der Rheinland-Pfalz Triennale für die Öffentlichkeit zu besichtigen sein. Aus dieser Ausstellung heraus wird die Jury den/die diesjährige/n Ramboux-Preisträger/in bestimmen, der/die am 3. Mai in einer feierlichen Preisverleihung gekürt wird und anschließend eine Einzelausstellung im Stadtmuseum gestaltet.

Die Mitglieder der Jury sind (von links nach rechts):

Der Ramboux-Preis der Stadt Trier wird seit 1961 als Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler, die in der Region geboren wurden oder hier leben und arbeiten, vergeben. Er besteht aus einem Ankauf in Höhe von 6.000 Euro und einer Einzelausstellung im Stadtmuseum Simeonstift.

Stadtmuseum sucht Kneipen-Fotos

Aufruf:

Von Mai bis Oktober wird sich eine Kabinettausstellung im Stadtmuseum Simeonstift der Geschichte der Trierer Kneipenkultur widmen: „Treffpunkt Tresen. Trierer Kneipen im Wandel der Zeit“ ist ein Projekt des Jungen Beirats des Museums. Für die Präsentation des Kneipenlebens sucht das Ausstellungsteam Fotos von Trierer Kneipen aus den letzten Jahrzehnten. Gesucht werden sowohl Außenansichten als auch Innenräume, alte oder aktuelle Aufnahmen. Die eingereichten Fotos sollen Teil der Ausstellung werden.

So können Sie mitmachen:

Schicken Sie Fotos per E-Mail an junger.beirat-stadtmuseum@trier.de
Bitte geben Sie, wenn möglich, in einer kurzen Beschreibung den Ort und das ungefähre Jahr an.

Mit der Einsendung bestätigen Sie,
* dass Sie die Rechte am Foto besitzen,
* dass abgebildete Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind,
* dass das Foto im Rahmen der Ausstellung verwenden werden darf.

Kontakt
Bei Fragen sind wir erreichbar unter: junger.beirat-stadtmuseum@trier.de

Die 20er-Jahre in Trier

Die Kunstfliegerin „Röschen Görgen“ feierte in den 20er-Jahren Erfolge als Kunstfliegerin – nach dem zweiten Weltkrieg betrieb sie gemeinsam mit ihren Schwestern ein Tankstellennetz in und um Trier © Stadtarchiv Trier

Foto-Aufruf für eine Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift Trier.

Die 1920er: goldene Jahre in dunklen Zeiten? Noch heute geht eine besondere Faszination von dieser Epoche aus, die vom Gegensatz zwischen Aufbruchsstimmung und Krise geprägt war. Im Sommer 2026 beleuchtet das Stadtmuseum Simeonstift dieses Jahrzehnt mit einem besonderen Fokus auf Trier: Wie sahen die 20er-Jahre abseits der Metropolen aus? Welche gesellschaftlichen und politischen Themen prägten den Alltag der Menschen?

Hierzu ist das Stadtmuseum auf der Suche nach Bildmaterial aus der Zeit zwischen 1918 und 1930, das das Leben und den Alltag dieser Jahre in Trier und der Region dokumentiert. Bilder der Nachkriegszeit und ihrer Folgen, der Wirtschaftskrisen, der Technikbegeisterung und des Wohnungs- und Städtebaus sind dabei ebenso interessant wie Aufnahmen des privaten Lebens im familiären Umfeld, des Vereinslebens und von Tanz, Film, Mode und Musik. Wer Fotomaterial zur Verfügung stellen oder Erinnerungen teilen möchte, kann sich an das Team des Stadtmuseums wenden. Ansprechpartnerin ist Alexandra Orth: alexandra.orth@trier.de oder Tel. 0651 718-1456.

Voller Erfolg

Landesausstellung „Marc Aurel“ schließt ihre Pforten.

Nach etwas mehr als fünf Monaten ist die große rheinland-pfälzische Landesausstellung „Marc Aurel“ am 23. November zu Ende gegangen – und hat insgesamt 146.360 Besuche verzeichnet. Das haben Innenminister Michael Ebling und Oberbürgermeister Wolfram Leibe mitgeteilt. Die Landesausstellung ist ein voller Erfolg für die beiden Standorte, das Rheinische Landesmuseum Trier und das Stadtmuseum Simeonstift Trier.

„‚Marc Aurel‘ hat der Erfolgsgeschichte unserer Landesausstellungen in Trier ein weiteres erfolgreiches Kapitel hinzugefügt. Die Schau über den Kaiser, Feldherrn und Philosophen hat sich einmal mehr als Anziehungspunkt für Kulturinteressierte erwiesen – und das nicht nur aus Rheinland-Pfalz, sondern auch bundesweit und darüber hinaus. Das bestätigt einmal mehr, dass wir Trier als Zentrum der Antike erfolgreich als bedeutsamen Ausstellungsort positionieren konnten“, sagte Innenminister Michael Ebling. „Eines der Kulturhighlights Deutschlands im Jahr 2025 war damit in unserem Bundesland zu finden. Das überaus positive Feedback der Besucherinnen und Besucher bestätigt uns darin, immer wieder in die Landesausstellungen mit ihren bildgewaltigen und mitreißenden Inszenierungen unseres kulturellen Erbes zu investieren. ‚Marc Aurel‘ darf als voller Erfolg gelten.“ „Die Landesausstellung ‚Marc Aurel‘ hat erneut gezeigt, was Trier zu bieten hat: einen Standort für herausragende Ausstellungen, engagierte Kooperationspartner und einmalige Rahmenbedingungen durch die Geschichte und Kultur unserer Stadt“, zeigte sich auch Oberbürgermeister Wolfram Leibe zufrieden. „Die Ausstellung hat erneut viele Besucherinnen und Besucher nach Trier gebracht, darüber hinaus hat uns die durchweg positive Berichterstattung in allen großen Medien von der FAZ bis zur Tagesschau einen unbezahlbaren Werbeeffekt weit über Deutschland hinaus beschert. Die große Landesausstellung hat sich erneut als wichtiger Wirtschaftsfaktor erwiesen und Kulturbegeisterte von überall an die Mosel geführt. Trier bildet als deutsches Zentrum der Antike eine außergewöhnliche Kulisse und überzeugt mit einem einzigartigen historischen Erbe, das großen Anklang findet und Gäste immer wieder anzieht.“

„Der Meilenstein von mehr als 100.000 Besucherinnen und Besuchern wurde schon vor Wochen erreicht – ein großer Erfolg. Und das, obwohl in diesem Jahr nur zwei statt wie bisher drei Museen an der Landesausstellung beteiligt waren. Auch vor dem Hintergrund, dass Verschiebungen auf dem Reisemarkt und allgemeine Kostensteigerungen die Rahmenbedingungen für große Kulturevents in den vergangenen Jahren verändert haben, sind 146.360 Ausstellungsbesuche bei „Marc Aurel“ eine fantastische Zahl. Trier hat sich als Schauplatz für erfolgreiche Großausstellungen einmal mehr bewährt“, erklärten Dr. Marcus Reuter, Direktor des Rheinischen Landesmuseums, und Dr. Viola Skiba, Direktorin des Stadtmuseums Simeonstift. Wieder einmal sei es gelungen, mit unterschiedlichen Schwerpunkten ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und damit die Menschen nach Trier zu locken.

Wie bei den vergangenen Landesausstellungen werden Land und Stadt gemeinsam Anfang des Jahres 2026 auch zu „Marc Aurel“ eine ausführliche Analyse vorstellen. Dann wird sich beziffern lassen, wie groß die Wertschöpfung der Landesausstellung für Kultur, Tourismus und Wirtschaft in der Region war. Die Landesausstellung „Marc Aurel“ fand vom 15. Juni bis zum 23. November 2025 im Rheinischen Landesmuseum Trier und im Stadtmuseum Simeonstift Trier statt und widmete sich mit etwa 400 herausragenden Exponaten – darunter internationale Spitzenleihgaben – dem römischen Kaiser, Feldherrn und Philosophen Marc Aurel sowie der Frage nach der guten Herrschaft.

Voller Erfolg

Stadtmuseum sucht Kneipen-Fotos.

Von Mai bis Oktober 2026 wird sich eine Kabinettausstellung im Stadtmuseum Simeonstift der Geschichte der Trierer Kneipenkultur widmen: „Treffpunkt Tresen. Trierer Kneipen im Wandel der Zeit“ ist ein Projekt des Jungen Beirats des Museums. Für die Präsentation des Kneipenlebens sucht das Ausstellungsteam Fotos von Trierer Kneipen aus den letzten Jahrzehnten. Gesucht werden sowohl Außenansichten als auch Innenräume, alte oder aktuelle Aufnahmen. Die eingereichten Fotos sollen Teil der Ausstellung werden.

So können Sie mitmachen:

Schicken Sie Fotos per E-Mail an junger.beirat-stadtmuseum@trier.de

Bitte geben Sie, wenn möglich, in einer kurzen Beschreibung den Ort und das ungefähre Jahr an.

Mit der Einsendung bestätigen Sie,

Kontakt

Bei Fragen erreicht ihr uns unter: junger.beirat-stadtmuseum@trier.de

Marc Aurel verlässt Trier

Die knapp neun Tonnen schwere Reiterstatue des Marc Aurel, bot den Passanten einen spektakulären Anblick. Sie tritt nun die Rückreise in die Niederlande an.

– mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen.

Am Freitagvormittag kam Bewegung auf den Simeonstiftplatz: Die knapp neun Tonnen schwere Reiterstatue des Marc Aurel, die seit Anfang Juli vor der Porta Nigra für die Landesausstellung „Marc Aurel“ geworben hatte, wurde Stück für Stück mittels eines Lastenkrans in die Lüfte gehoben und bot den Passanten einen spektakulären Anblick. Sie tritt nun die Rückreise in die Niederlande an, wo sie im Besitz von Caius Spronken, Sohn des ausführenden Bildhauers Arthur Spronken, ist. Oberbürgermeister Wolfram Leibe nutzte die Gelegenheit des Abtransports, um dem Leihgeber seinen persönlichen Dank auszusprechen: „Dass diese herausragende Skulptur ihren Weg nach Trier gefunden hat, war ein echter Glücksfall“, so Leibe. „Und wir würden uns freuen, wenn sich im Zuge der Umgestaltung des Porta-Nigra-Vorplatzes ein ständiger Aufstellort für Marc Aurel finden lassen würde.“ Hierzu seien noch Gespräche mit dem Land, der UNESCO und weiteren Beteiligten nötig. Aber er könne versichern, dass von Seiten der Stadt der Wille vorhanden sei, dem römischen Kaiser eine Heimstätte in Trier zu finden.

Der Abbau der Statue ist ein erster Vorbote für das nahende Ende der Ausstellungslaufzeit: Nur noch bis Sonntag, 23. November, kann die Landesausstellung „Marc Aurel“ im Rheinischen Landesmuseum und Stadtmuseum Simeonstift besichtigt werden. Sie vereint internationale Leihgaben aus bedeutenden Museen und ist die erste große Ausstellung zum römischen Kaiser Marc Aurel. Bislang haben bereits über 100.000 Menschen die Ausstellung besucht.